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The Smith Street Band – Don’t Fuck With Our Dreams EP

The Smith Street Band – Don’t Fuck With Our Dreams EP

Mit der EP Don’t Fuck With Our Dreams beweisen The Smith Street Band (Homepage), dass sich Australien auch eine kleine Scheibe von der Alternative/Punkszene abschneiden kann. Die vom Folk beeinflusste Band kommt zwischen Tour und Tour gar nicht zum Verschnaufen, dennoch wird am 11.04.2014 ein Re-Issue der EP Don’t Fuck With Our Dreams erscheinen.

Was kann man sich jetzt unter Punkrock beziehungsweise Alternative-Folk-Indie-Punk, wie man es auch nennen mag, aus Down Under vorstellen? The Smith Street Band sind weder mit Frenzal Rhomb oder Bodyjar vergleichbar, nein, sie fahren in einer komplett anderen Schiene, denn ihr von Nostalgie, Melodie und dann doch teilweise harten Breaks geprägter Sound ist unverkennbar. Vielleicht musikalisch nicht total unverkennbar, der großartige Dialekt macht es dann aber im Enddefekt aus.

The Smith Street Band - Don't Fuck With Our Dreams

Mit Don’t Fuck With Our Dreams sprechen The Smith Street Band das aus, was sich jeder an einem gewissen Punkt in seinem Leben denkt, nämlich – Don’t Fuck With Our Dreams. Die EP beinhaltet fünf Songs, die aber allesamt ziemlich lang sind und somit bekommt man dann auch ausreichend Musik, um genau zu sein knappe 24 Minuten, für sein Geld.

Die erste Nummer der EP, Bigger Than Us, ist eine schnelle rhythmische Nummer, die auf jeden Fall zum Nachdenken anregt und textlich auf alle Lebenssituationen abgestimmt werden kann. Don’t Fuck With Our Dreams ist ein Feel-Good Song, der sich von ruhigem Sound immer weiter aufbaut, schneller wird, bis im Refrain endgültig auch der letzte Zuhörer aufspringt und sich in eine tanzende Meute werfen würde. Mit Ducks Fly Together werfen The Smith Street Band eine zwar etwas langsamere aber auf keinen Fall softe Ballade auf die Platte.

Kids ist eine Hommage an schlechte Entscheidungen, aus denen trotzdem die besten Zeiten eines Lebens entstehen können. Als Abschluss wird der Hörer mit einer großen Portion Nostalgie konfrontiert, denn Self-Control ist wohl ein Rückblick auf ein paar dieser erwähnten schlechten Entscheidungen, die im Enddefekt wohl dazu geführt haben, dass The Smith Street Band heute die Musik machen, die man auf dieser Platte hören kann.

Fazit

Don’t Fuck With Our Dreams ist sowohl textlich als auch musikalisch ein kompakt ausgereiftes Werk. Die nicht verzehrte E-Gitarre spielt bei The Smith Street Band eine wichtige Rolle, denn ohne die Riffs und Melodien wäre der Sound nur halb so schön und der Folk-Faktor würde wahrscheinlich wegfallen. Die Stimme des Sängers ist flexibel, von einerseits ruhigem Gesang bis hin zu emotionsgeladenem Geschrei, mit dem er alle Wände niederreißen könnte.

Neben einer „Guten Laune“ Nummer befinden sich auf Don’t Fuck With Our Dreams emotionale, teilweise langsame Lieder, die einem zum Nachdenken anregen. Trotzdem ist Don’t Fuck With Our Dreams eine durchaus tanzbare Platte, die gerade dazu anregt laut mitzugrölen. Und wer dies tun möchte, sollte am 12.05.2014 ins B72 kommen und sich The Smith Street Band gemeinsam mit The Restorations aus Philadelphia und den großartigen Astpai aus Wiener Neustadt ansehen.

The Smith Street Band – Don’t Fuck With Our Dreams EP

für Fans von: Defiance, Ohio, This Bike is a Pipe Bomb
Uncle M (Cargo Recoards)
VÖ: 11.04.2014
Gesehen um €12,99

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Robert Ziffer-Teschenbruck
"Über Musik schreiben ist wie zu Architektur tanzen" (Marcus Wiebusch)
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