Home   /   Movies  /   Step Up – All In – Filmkritik

Step Up – All In – Filmkritik

Step Up – All In – Filmkritik

Regisseurin Trish Sie bringt mit Step Up – All In den bereits fünften Teil der erfolgreichen Tanzfilm-Reihe in die Kinos und überrascht mit eindrucksvollen Tanzeinlagen, gut gelaunten Darstellern und großen Gefühlen.

Sean (Ryan Guzman), welcher mit seiner Dance Crew “The Mob“ bereits in „Step Up: Re-volution“ gezeigt hat, was er drauf hat, lernt nun die harte Seite der Realität kennen: Seit er mit seiner Crew in Los Angeles ist, geht alles schief. Ein mieser Job reiht sich an den nächsten, das stundenlange Warten zum Vortanzen für Gigs, welche dann anderweitig vergeben werden, zerrt an den Nerven der Crew. Diese beschließt, Los Angeles zu verlassen und nach Miami zurückzukehren, Sean weigert sich jedoch. Bei Internetrecherchen erfährt er von “The Vortex“, ein internationales Dance Turnier in Las Vegas, den Gewinnern winkt ein Show-Vertrag für drei Jahre. Kurzerhand wendet er sich an seinen alten Freund Moose (Adam Savani), mit welchem er seine neue Crew “LMNTRIX“ aus altbekannten Tänzern zusam-menstellt. Doch sie haben nicht mit “The Mob“ gerechnet – und anderen erfahrenen Gegnern, die wissen, wie sie diesen Wettbewerb gewinnen können…

Das erprobte Konzept der Tanzfilme hat schon seit dem ersten “Step Up“-Film einwandfrei funktioniert: Durchtrainierte Darsteller tanzen sich trotz zahlreicher Hindernisse und persönli-cher Hürden zum Sieg – und in die Herzen der Zuschauer. Garniert mit einer vorhersehbaren Lovestory und wahnsinnig gut choreographierten Dance Battles hat es die “Step Up“-Reihe nun unter der Regie von Trish Sie bereits auf den fünften Teil gebracht – und wo anderen Fortsetzungen nun langsam die Puste ausgehen könnte, tanzt sich diese hier gerade erst richtig in Fahrt. Die Choreographien, die Kostüme und die Schauplätze der Dance Battles sind schlichtweg genial, die Story rückt zwar deutlich in den Hintergrund, doch darum geht es hier gar nicht. Hier soll nur gezeigt werden, was die Tänzer draufhaben – und das zeigen sie bra-vourös. Erfreulich ist auch, dass viele bekannte Gesichter aus den vergangenen “Step Up“-Filmen auftauchen und gemeinsam in Las Vegas um den Sieg tanzen.

So etwa Briana Evigan, welche als Andie bereits im zweiten Teil der “Step Up“-Reihe die weibliche Hauptrolle übernommen hat und auch hier eindrucksvoll zeigt, was sie tanztechnisch drauf hat. Ihren männlichen Gegenpart übernimmt Ryan Guzman, welcher als Sean aus dem vierten Teil bekannt ist. Die wohl prominenteste Rolle spielt Adam Savani, welcher als Seans Freund Moose bereits seit dem zweiten Teil von “Step Up“ immer wieder auftaucht und hier erneut eine Hauptrolle übernimmt.

Step Up: All In vereint große Gefühle, umwerfende Dance Battles und die Verwirklichung von Lebensträumen in der schillernden Welt von Las Vegas; wer hier eine großartige Story erwartet, wird enttäuscht werden, denn dieser Film legt es ja auch gar nicht darauf an. Hier soll getanzt und unterhalten werden, was die Tanzschuhe aushalten, und dieses Versprechen wird einwandfrei gehalten, auch wenn man sich ab und zu dieselbe Frage wie Moose stellen kann: Warum muss es eigentlich immer in einem Dance Battle enden? Doch solange diese dermaßen grandios ausfallen, folgen hoffentlich noch weitere Fortsetzungen.

STEP UP – ALL IN

Kinostart: 8. August 2014
Genre: Drama
Regisseur: Trish Sie
Cast: Ryan Guzman, Adam Savani, Briana Evigan
Land: USA
Dauer: 110 Minuten
Filmverleih: Constantin Film
Film Website
Für Fans von: Step Up

Home   /   Movies  /   Step Up – All In – Filmkritik

Tags

Related Article