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The Beth Edges – The Beth Edges

The Beth Edges – The Beth Edges

Andreas Prochaska, das ist der tolle Regisseur aus Österreich, der den großartigen Film Das finstere Tal vor nicht allzu langer Zeit auf die heimischen Leinwände gebracht hat. The Beth Edges (Homepage), das sind die vier tollen Jungs aus Oberösterreich, die nun das großartige Album The Beth Edges auf die heimischen Gehörgänge losgelassen haben. Was verbindet aber diese Künstler? Nun, sowohl Prochaska als auch die Band haben versucht, dem Wilden Westen ein wenig österreichisches Gemüt einzuhauchen – und beide Versuche können als geglückt betrachtet werden.

That was a Hell of A Night

Das selbst betitelte Album der Beth Edges ist so vertraut und doch so neu. Man kennt die Stimme, man kennt den Stil, aber irgendetwas ist neu. Der Lonesome Rider, der seine Spuren im ganzen Album hinterlässt, prägt diese Platte. Lassen wir die letzte Nacht hinter uns und brechen wir auf zu etwas Neuem – dieses Gefühl beschleicht einen beim Durchhören und es will einfach nicht weggehen!

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Dallas, TX eröffnet diesen Alpenwestern und gleich die ersten Sekunden machen klar, was die folgenden 11 Songs passieren wird. Man wird entführt in eine surreale Welt, die Tarantino, Morricone, Indierock, Almhütten und den Traunsee in einen Mixer schmeißt, ohne sich darum zu kümmern, was andere davon halten. The Beth Edges sind losgeritten, in ihre eigene Richtung, zwei Schritte nach vorne und kein Schritt zurück. Ganz im Alleingang – von der Finanzierung über die Crowdfunding-Kampagne bis zum Aufnehmen und den Vertrieb – hat die Band ein Album produziert, in dem alle vier Musiker mit all ihrem Herzblut enthalten sind, von der ersten bis zur letzten Sekunde.

Die erste Singleauskopplung Pure Dynamite kann stellvertretend für das Album stehen. Man hört diesen neuen, rauen Stil, der sich quer durch die Platte zieht, und spürt dennoch die alten Melodien, die schon so vertraut sind. Nebenbei hebt einen der Song von der Couch direkt in die Tanzschuhe hinein und begleitet beständig durch den Tag.

Fazit

The Beth Edges haben etwas gemacht, was der heimischen Musik ein wenig gefehlt hat: Sie haben, sorry for my bad language, auf alle Erwartungen geschissen. Und das gehört einfach so direkt gesagt. Nur so war es möglich, dass sie alle Erwartungen übertreffen. Ja, Blank Coins, Round Dice ist ein großartiges Album – trotzdem ist es wichtig, nie auf einem Fleck stehen zu bleiben. Die Beth Edges haben den Mut gefasst und sich neu erfunden. Ganz großes Songwriting und eine bekannte Band in neuem Gewand! Frisch, ungekämmt, bärtig und wild.

The Beth Edges – The Beth Edges

Für Fans von: Quentin Tarantino, Arctic Monkeys, The Strokes
acute music / Hoanzl
VÖ: 14.03.2014

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