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Until Dawn – Preview

Until Dawn – Preview

Mit Until Dawn (Homepage), aus dem Hause Supermassive Games, erscheint ein interaktives Filmerlebnis á la Heavy Rain. Nur dieses Mal nicht im Stil des Film Noir – sondern ein waschechter Teenie-Slasher zum selber spielen, der wohl einige Fanherzen vor Schreck erstarren lässt.

Im Rahmen der Game City 2014 in Wien konnten wir ein Auge auf das im kommenden Jahr erscheinende Horrorspektakel Until Dawn werfen und auch selbst Hand anlegen. Vor zwei Jahren noch für die PS3 angekündigt und zwischenzeitlich gänzlich von der Bildfläche verschwunden, wurde das Spiel vor kurzem wieder ausgegraben und erscheint nun exklusiv für die PS4. Einen konkreten Releasetermin gibt es allerdings bisher noch nicht.

Die Handlung könnte klischeehafter kaum sein: Eine Gruppe von acht Jugendlichen will, in Gedenken an eine verstorbene Freundin, eine Nacht in einer verschneiten Waldhütte verbringen. Doch ein psychopathischer Killer treibt an dem verlassenen Ort sein Unwesen und versucht sein Bestes, um die Teeniemeute nach und nach zu dezimieren.

Wir durften die Demo anspielen und schlüpften dabei in die Rolle der Protagonistin Sam. Optisch erinnert sie etwas an Heather aus Silent Hill 3. Und dieses zierliche Persönchen findet sich nun mit einem ihrer Teenie-Freunde in einem dunklen, modrigen Keller wieder. Hier begegnen ihr erste rätselhafte Erscheinungen und gruselige Geschehnisse häufen sich…

Die Demo von Until Dawn führt uns durch einen düsteren, beklemmenden Keller. ©2014 Sony Computer Entertainment Europe

Die Demo von Until Dawn führt uns durch einen düsteren, beklemmenden Keller. ©2014 Sony Computer Entertainment Europe

Until Dawn verspricht ein wahres Fest für Slasherfans zu werden. Überladen mit Klischees und Anspielungen auf etliche Genrefilme (Scream, Freitag der 13te, Saw, etc.) und stimmungsvoll verpackt, schickt uns Supermassive Games in den Überlebenskampf. Gameplaytechnisch ist das Ganze äußert minimalistisch gehalten und ähnelt dem Spielprinzip von Heavy Rain oder Beyond: Two Souls. Sprich, mehr interaktiver Film als eigentliches Spiel.

Mit dem linken Analogstick steuern wir unseren Charakter und wandern durch die bedrohliche Umgebung. Sollte sich ein Objekt mit dem wir interagieren können in der Nähe befinden, erscheint darüber ein entsprechendes Symbol. Bei diversen Entscheidungen oder Dialogen haben wir ein kleines Zeitfenster, während dem wir mit Sorgfalt unser gewünschtes Resultat wählen können. Eine Neuigkeit beim Gameplay stellt die Bedienung der sich häufig in Verwendung befindlichen Taschenlampe dar. Diese steuern wir, dank des Six-Axis Motion-Sensing-System, in dem wir den PS4-Controller in die gewünschte Richtung bewegen und neigen.

Eine Taschenlampe in einem Survial-Horror-Game ist nichts neues. Die Steuerung davon allerdings schon. ©2014 Sony Computer Entertainment Europe

Eine Taschenlampe in einem Survial-Horror-Game ist nichts neues. Die Steuerung davon allerdings schon. ©2014 Sony Computer Entertainment Europe

Ebenfalls ähnlich wie bei Heavy Rain dürfte das von den Entwicklern sogenannte Schmetterlingsprinzip sein. Hierbei wird jede noch so kleine Entscheidung oder Unterhaltung den weiteren Verlauf der Story beeinflussen. Des Weiteren ist auch keiner unserer Charaktere vor dem Killer sicher. Ein Bildschirmtod ist außerdem nicht gleichbedeutend mit dem Game-Over Screen. Sollten wir mit einem Charakter das Zeitliche segnen, springen wir einfach zum Nächsten über. (Anmerkung: Eine ähnliche Mechanik wurde damals schon zu PS2-Zeiten bei dem Spiel Obscure angewandt.)

Von technischer Seite präsentiert sich der Titel äußert beeindruckend. Die Charaktermodelle sind sehr detailreich und dank Motion-Capturing äußerst realitätsnah gestaltet. So kann man beinahe problemlos jede Pore und Hautunreinheit auf den Teeniegesichtern erspähen.

Mimik und Gestik lassen ein professionelles Performance Capture erahnen. ©2014 Sony Computer Entertainment Europe

Mimik und Gestik lassen ein professionelles Performance Capture erahnen. ©2014 Sony Computer Entertainment Europe

Unter anderem stand Hayden Panettiere für die Rolle der Sam Pate und feiert damit ihr Videospieldebüt. Auch die Umgebung wurde dank toller Licht- und Partikeleffekte wirklich atmosphärisch in Szene gesetzt. Wer also Fan des Genre ist, und schon immer mal einen Teenie-Slasher zum selber spielen wollte, sollte den Next-Gen Horrortitel Until Dawn unbedingt im Auge behalten.

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