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Band des Monats August – Leyya

Band des Monats August – Leyya

Leyya (Homepage) kamen plötzlich auf wie ein Sturm und schlugen ebenso hohe Wellen. Die erste EP des oberösterreichischen Duos, Drowning In Youth, erschien im Winter 2014 und kann getrost schon als Erfolg betitelt werden. Dasselbe gilt für das Debütalbum Spanish Disco, das im Mai dieses Jahres folgte. Wir unterhielten uns mit dem Duo über ihren Werdegang und den aktuellen Erfolg!

Mehr: Leyya – Spanish Disco – CD Review

Leyya – Das Interview

Hallo ihr zwei! Ihr seid sehr schnell durchgestartet. Wie erklärt ihr euch euren großen Erfolg in so kurzer Zeit?
Für uns ist das alles nicht so schnell gegangen, da wir in das Projekt sehr viel Zeit und Arbeit investiert haben – daraus resultiert wohl der nach außen wirkende Erfolg.

Werdet ihr schon häufig auf der Straße erkannt und von Autogrammjägern verfolgt?
Ist uns bis jetzt noch nie passiert, wahrscheinlich, weil wir sehr unscheinbar aussehen.

Wie hat sich die Suche nach einem Label für euch gestaltet? Wie habt ihr entschieden, ob es ein Indie- oder Major-Label werden soll?
Im Anfangsstadium kann man es sich eh nicht aussuchen, da versendet man auf gut Glück ein paar Demos und hofft auf ein Feedback. Es würde auch keinen Sinn ergeben gleich den größten Markt ins Visier zu nehmen, wenn man generell noch keine Erfahrungen im Musikbusiness gemacht hat.

Euer Debütalbum ist jetzt knapp drei Monate auf dem Markt. Seid ihr immer noch zufrieden damit oder gäbe es schon etwas, das ihr daran ändern wollen würdet?
Wahrscheinlich hätte es für uns nie den Punkt gegeben, wo wir von uns aus behauptet hätten, dass das Album fertig produziert ist. Entweder es stellt jemand Außenstehendes eine Frist oder es ist okay für uns, es so, wie es ist zu veröffentlichen. Daher stehen wir noch immer (nach langen drei Monaten) voll hinter dem Album.

Live verzichtet ihr oft auf den Einsatz elektronischer Instrumente. Manchmal steht ihr aber durchaus als elektronisches Duo auf der Bühne. Alles nur aus Zeitgründen oder habt ihr manchmal einfach Lust auf traute Zweisamkeit?
Oft stellt sich für uns aus rein finanzieller Sicht gar nicht die Frage, ob wir im Bandset oder Duo Set auftreten möchten, da wir viel im Ausland spielen werden und weite Distanzen einfacher mit dem Flugzeug erreichbar sind. Das wäre zu viert einfach zu wenig lukrativ. Natürlich bevorzugen wir immer das Set zu viert, da wir mehr Emotionen und Energie transportieren können und nicht so sehr an das Rasterdenken gebunden sind. Wir verzichten eben live auf Backing Tracks beziehungsweise einen Computer.

Männer kommen vom Mars, Frauen von der Venus – gibt es bei euch Momente, wo ihr öfter über den anderen denkt: „Das ist jetzt typisch Mann/typisch Frau“?
Vielleicht nicht direkt typisch Mann/Frau, aber ab und zu gibt es diese Momente, in denen wir unsere jeweiligen Eigenheiten einfach akzeptieren müssen.

Ihr spielt heuer auf dem Frequency Festival. Eine große Sache für euch, oder seht ihr dem entspannt entgegen?
Grundsätzlich verändert sich unser Live-Set und Auftreten deswegen nicht unbedingt, aber wir freuen uns natürlich sehr, auf einem so renommierten Festival vor so großem Publikum spielen zu dürfen!

Mehr: Frequency Festival 2015: Alle Infos, Alle Bands

Bis in den Herbst hinein seid tourt ihr auch über die Grenzen Österreichs hinaus. Wie füllt ihr eure Energiereserven am besten auf?
Wir sind keine dieser Musiker, die nach dem Gig bis spät in die Nacht Party machen – das ist quasi unser Energiesparmodus.

In Österreich wird ja derzeit viel über (innen-)politische Themen diskutiert. Wie viel Politik sollte eurer Meinung nach in Musik stecken?
Jede Band sollte selbst entscheiden wie politisch die eigenen Songs und vor allem Texte sein sollen. Da bei unseren Songs eine hohe Interpretationsfreiheit gegeben ist, kann sich auch natürlich jeder seine eigene Geschichte dazu ausdenken. Es ist allerdings nicht unsere Absicht, irgendeine politische Meinung in unseren Songs zu thematisieren.

Apropos politische Musik: Hättet ihr lieber ein Kind, das Freiwild hört, oder ein Wildschwein, das Kinder beißt?
Wahrscheinlich würden wir ein Wildschein, das Kinder beißt, bevorzugen.

Auch die heimische Musiklandschaft blüht derzeit so richtig. Welche Bands laufen auf euren mobilen Abspielgeräten momentan rauf und runter?
Es gibt viel heimische Musik, die wir sehr cool finden – um ein paar Namen fallen zu lassen, wir finden zum Beispiel Wandl, Fijuka und Monophobe super!

Vielen Dank für euch Zeit und viel Erfolg für die restliche Tour!

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