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Band des Monats Juli – Alice D.

Band des Monats Juli – Alice D.

Who The Fuck is Alice? Während diese Frage die Discofox Generation noch immer zunehmend beschäftigt, steht uns eine Alice der anderen Art Frage und Antwort. Alice D. (Facebook) ist unsere Band des Monats, welche auch vor Kurzem ihre Debüt-Single Billions Of People veröffentlichte. Auf dem Weg vom Proberaum auf die Bretter, die die Welt bedeuten, gab Cät, die Frontfrau der fünfköpfigen Kärntner Rockband ein kurzes stell dich ein, um mit uns zu quatschen.

Alice D. – Das Interview

Hi Cät! Lewis Caroll schickt Alice ins Wunderland und Alice Cooper begeistert mit bizarren Showeinlagen das Publikum. Was ist das Besondere an Alice D.?
Cät: Besonders? Wer bin ich schon, um das zu beurteilen. Aber wenn du schon so fragst – ich finde das Besondere an uns ist das Pure! Jeder von uns (wie auch viele andere da draußen) kämpft täglich gegen die Herausforderungen, die uns das Leben stellt. Wir nehmen diese Emotion, dieses pure Gefühl und gestalten die Songs genau so, dass wir diesen Gefühlen richtig Platz machen können. Die Ehrlichkeit in den Songs, Texte, direkt aus dem Leben gegriffen, untermalt mit fetten Riffs und Drumbeats – man spürt es, man fühlt es und vor allem verbindet es nicht nur bandintern, sondern eben auch mit der Audience. Ja, für mich macht es das besonders.

Was erwartet die Hörer auf eurer EP Billions Of People? Wie haben sich die Aufnahmen zu eurer Platte gestaltet und wie sieht das Songwriting bei Alice D. aus?
Cät: Auf unserer ersten EP Billions Of People werden fünf Songs zwischen Aufbruchstimmung, Niedergeschlagenheit, Party, Trauer und der Hoffnung auf eine bessere Welt zu hören sein. Recorded haben wir das Ganze in Deutschland bei Maryroadrecords. An dieser Stelle gleich mal ein riesen Dankeschön an unseren Producer Daniel Lang! Das Songwriting von Alice D. gestaltet sich immer anders. Mal jammen wir zusammen und es ergibt sich was, oder die „Saitenjungs“ (Mark, Andy, Alex) kommen mit einer feinen Melodie an und ich hauf die Lyrics drauf. „You gotta take it as it comes“ (lacht)

Welche Musik läuft eigentlich bei euch im Bandbus?
Cät: (lacht) Bandbus! Tja.. wenn wir uns einen leisten können, werd ich Dich informieren! In unseren Autos läuft zum Beispiel Avenged Sevenfold, Black Stone Cherry, Halestorm, Slash, Alter Bridge, Paramore, All Faces Down, The Sorrow, Thirteen Days, et cetera. Wir konzentrieren uns natürlich auch sehr auf österreichische Musik, denn hier rocken so einige richtig fett ab!

Eure Biografie beginnt mit dem Satz „New formation, new style, new smile“. Warum ist es manchmal gut, einen Neuanfang zu wagen?
Cät: Meistens sind Neuanfänge anfänglich richtig scheiße, aber man darf nicht aufgeben. Stattdessen muss man hartnäckig bleiben und manchmal Schritte in eine Richtung wagen, in die man vorher noch nie gelaufen ist. Nur so wächst man, kann Erfahrungen mitnehmen und davon profitieren – oft ein Leben lang.

Mit dem Release von Billions Of People stehen auch sicher einige Shows von euch auf dem Programm. Wo kann man euch demnächst antreffen?
Cät: Selbstverständlich! Wir hatten schon einige heiße Shows, die uns so richtig „Bock auf mehr“ gemacht haben. Wir sind am 18. Juli beim Waldstock Open Air in St. Johann im Walde (Osttirol) mit dabei, unter anderem mit All Faces Down und am 24. Oktober sind wir dann beim Hell Over Vellach Festival in Sachsenburg live zu sehen. Natürlich werden wir die Anzahl der Gigs noch um einiges erweitern! Dazu möchte ich gerne jeden einladen, die „latest news“ auf unserer Facebook-Seite abzuchecken! Wir würden uns freuen!

Immer mehr junge Bands versuchen, die Leiter nach oben zu klettern. Teilweise auch mit sehr großem finanziellen Einsatz. Beschleicht einem da nicht so etwas wie ein Konkurrenzdenken?
Cät: Ich denke, wenn man andere Musiker oder Bands als Konkurrenz sieht, ist man auf dem falschen Weg! Wir machen Musik, sie soll uns verbinden, nicht verfeinden. Auch das ist eine Eigenschaft, die ich an unserer Band sehr schätze. Wir können uns mit anderen mitfreuen und auch stolz darauf sein, dass es soo viele geile Musiker und Bands in Österreich gibt. Es wird endlich Zeit, sie in den Vordergrund zu stellen! (lacht) Wir beweisen das im Augenblick eh schon ganz gut.

Stellt euch vor, ihr könntet einen Slot auf einem riesengroßen Festival auswählen. Wo würdet ihr am liebsten auftreten?
Cät: Es gibt nicht das eine große Festival, auf das wir alle unbedingt wollen.. aber natürlich träumt jeder mal davon, am Nova Rock, Frequency, See Rock oder sogar auf Festivals der Superlative wie z.B. dem Hurricane oder dem Reading Festival zu spielen. Aber das generelle Hauptziel ist es, weiterhin auftreten zu können.

Kärnten steht kulturell und musikalisch im Österreichvergleich selten gut da. Was sollte sich eurer Meinung nach ändern, damit sich das Image des südlichsten Bundeslandes zu verbessert, oder ist eh alles gut im Süden?
Cät: „Ist eh alles gut im Süden?“ – Wo ist denn schon alles gut? Diese Frage wirft zu viele Fragen auf. Dennoch – ja auch wir hoffen, dass Rock’n’Roll, Metal oder alles, abseits von Schlager und Volksmusik, auch wieder seine Berechtigung erlangt.

Wie sehen eure weiteren Zukunftspläne und Träume aus?
Cät: Natürlich haben wir vor, alsbald ein Album aufzunehmen, ein zweites Video zu drehen, die Fans zu begeistern, stetig zu wachsen, gemeinsam auf der Bühne zu stehen, viele Konzerte zu spielen, aber auch viel zu proben. Unsere Träume? ‚Ne fette Stage, ne fette Audience und dazu passend ne fette Performance!

Vielen Dank für das Interview! Wir wünschen euch alles Gute für die Zukunft!

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