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Dead or Alive 5: Last Round im Test

Dead or Alive 5: Last Round im Test

Mit 17.Februar 2015 erhielt Dead or Alive 5: Last Round (Homepage), das berühmt berüchtigte Beat’em Up aus dem Hause Team Ninja und Tecmo, Einzug in den Next-Gen Konsolen-Kampf der Playstation 4 und Xbox One.

Es ist wohl kaum anzunehmen, dass sich jemand dazu entschließt, sich ein Prügelspiel anzuschaffen, weil er so erpicht auf die Story ist. Entsprechend kann man sich auch die Singleplayer Kampagne bei Last Round erwarten. Die besteht, oh Wunder, hauptsächlich aus Kämpfen. Den groben Rahmen der Handlung spannt das anstehende Dead or Alive Turnier.

Der Spieler schlüpft nach und nach in die Rolle diverser Teilnehmer und erfährt so deren Hintergründe und Motivationen. Auf rhetorischem Höchstniveau bekommt man in Cutscenes zwischen den Kämpfen in gefühlten zwei Sätzen die Beweggründe der Protagonisten dargelegt.

Neue Kostüme erlauben noch individuellere Charaktere. © Koch Media

Neue Kostüme erlauben noch individuellere Charaktere. © Koch Media

Im Vergleich zum bereits 2012 erschienen Dead or Alive 5 für Playstation 3 und Xbox 360 beinhaltet die Neuauflage fünf neue Kämpfer, drei davon aus DLCs, und diverse neue Accessoires zur Individualisierung der Charaktere. Zwei neue Stages erhöhen außerdem die Gesamtanzahl der Level auf 38.

Doch die neuen Inhalte sind nicht das Einzige, worin sich Last Round von seinem Vorgänger abhebt. Grafisch wurde das Spiel runderneuert und weiß absolut zu überzeugen. Selten sah ein Beat’em Up so schön aus.

Nicht nur Kämpfe, die tatsächlich im Ring stattfinden, werden spektakulär in Szene gesetzt. © Koch Media

Nicht nur Kämpfe, die tatsächlich im Ring stattfinden, werden spektakulär in Szene gesetzt. © Koch Media

So strotzen die Modelle der verfügbaren Charaktere vor Detailreichtum. Die Dead or Alive Serie ist seit jeher bekannt für ihre Darstellung leicht bekleideter Frauen, speziell für die Animation der sekundären Geschlechtsmerkmale besagter Damen. Verhielten sich die Brüste in früheren Spielen noch eher wie Ballons, zeigen sie sich nun dank neuer Algorithmen realistischer in Szene gesetzt.

Doch nicht nur Busen, auch Haare und Kleidung reagieren auf jede kleinste Bewegung und machen Last Round richtiggehend lebendig. Exzellente Darstellungen von Dreck und Schweiß tun das ihrige, um die Kämpfe glaubhaft darzustellen.

Schweiß und Dreck tragen zur realistischen Darstellung bei. © Koch Media

Schweiß und Dreck tragen zur realistischen Darstellung bei. © Koch Media

Wie für Dead or Alive typisch verfügen die Level über verschiedene Etagen, durch die man sich prügeln kann. Auch bietet fast jede Umgebung eine Chance, dem Gegner so richtig eine zu verpassen, indem man ihn zum Beispiel so lang gegen eine Brüstung tritt, bis diese nachgibt und besagter Kontrahent in ein Stockwerk tiefer verlegt wird.

Die unterschiedlichen Stages sind allesamt liebevoll gestaltet und sie zu zerlegen macht einen Spaß, sodass man manchmal fast aus den Augen verlieren könnte, den eigentlichen Gegner auf die Bretter zu schicken. Das Spiel funktioniert durchwegs ruckelfrei und ist in Kombination mit einer gut reagierenden Steuerung also ein Spaßgarant für jeden Fan der Serie oder des Genres.

Fazit

Team Ninja liefern mit Dead or Alive: Last Round ein Beat’em Up das auf ganzer Linie zu überzeugen weiß. Obgleich man über die aufreizende Darstellung (beider) Geschlechter wohl diskutieren kann, so ist das Gameplay an sich über jeden Zweifel erhaben.

Wer also gerne die digitalen Fetzen fliegen lässt, kann hier bedenkenlos zugreifen. Egal ob Kombo-Spezialist, der jede Attacke frei aus dem Gedächtnis zaubert, oder simpler Button-Smasher, Dead or Alive: Last Round macht einfach Spaß. 8/10 Punkten von Pixelprügelfans für Pixelprügelfans.

Dead or Alive 5: Last Round

Releasedate: 17.02.2015
Plattform: Playstation 4, XBox One
Genre: Beat’em Up
Publisher: Tecmo
Entwickler: Team Ninja
Für Fans von: Tekken, Streetfighter
USK: ab 16 Jahren
Preis: gesehen um 39,99 Euro

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