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ESC: Warum diese fünf Acts gewinnen sollten (es aber nicht werden)

ESC: Warum diese fünf Acts gewinnen sollten (es aber nicht werden)

Wir haben hier bereits verrraten, welche fünf Acts den Sieg des 60. Eurovision Song Contest unter sich ausmachen werden. Auch wenn wir jeden von diesen gut finden und uns über ihren Sieg freuen werden, so gibt es noch ein paar Kandidaten, denen wir die ESC-Trophäe ein kleines bisschen mehr gönnen würden. Wir befürchten aber, dass das nichts werden wird. Welche Länder das sind und warum ihre Chancen auf den Sieg geringer sind:

Die ESC-Wunschgewinner-Top 5 von Enemy.at

(In Reihenfolge der Auftritte beim großen Finale.)

Estland

© Anna Obermeier

Elina Born & Stig Rästa
© Anna Obermeier

Elina Born & Stig Rästa – Goodbye To Yesterday

Das Duo aus Estland konnte uns von der ersten Sekunde in ihren Bann ziehen. Warum sie gewinnen sollten? Die Ausstrahlung der beiden ist absolut faszinierend und ihre außergewöhnlichen Stimmen harmonieren perfekt. Auch der Track Goodbye To Yesterday ist etwas Besonders.

Es reicht wohl trotzdem nicht für den Sieg weil: der Song etwas weniger massentauglich ist und sie keine große Show abziehen.

Norwegen

Mørland & Debrah Scarlett© Anna Obermeier

Mørland & Debrah Scarlett
© Anna Obermeier

Mørland & Debrah Scarlett – A Monster Like Me

Auch das gemischte Doppel aus Norwegen konnte unser Herz im Sturm erobern. Warum Mørland und Debrah Scarlett den Sieg verdient hätten? Ihre Ballade ist kein 08/15-Liebeslied und natürlich fragt man sich, was denn so Schlimmes vorgefallen ist, dass von einem „Monster like me“ die Rede ist. Mal abgesehen davon hat Debrah Scarlett (allein schon dieser Name – wow!) eine absolut geheimnisvolle Ausstrahlung, die sie super interessant macht.

Es reicht wohl trotzdem nicht für den Sieg weil: A Monster Like Me zu düster für einen Gewinnersong ist.

 Belgien

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Loïc Nottet
© Anna Obermeier

Loïc Nottet – Rhythm Inside

Der erst 19-jährige Sänger und Komponist hat eine einzigartige Stimmfarbe, die uns von der ersten Sekunde an begeisterte. Warum er darüber hinaus siegen sollte? Wir persönlich lieben seine Performance, die irgendwie „clean“ ist und auf eine weniger imposante Art und Weise trotzdem interessant. Doch genau das könnte ihn um den Sieg bringen.

Es reicht wohl trotzdem nicht für den Sieg weil: er mehr Indie als Mainstream ist.

Österreich

The Makemakes© Anna Obermeier

The Makemakes
© Anna Obermeier

The Makemakes – I am Yours

Natürlich würden wir The Makemakes den Sieg gönnen. Warum? Na schon allein, weil wir dann auch nächstes Jahr den ESC-Wahnsinn hautnah miterleben könnten. Talentiert sind die Jungs ja auf jeden Fall und auch Dodo gibt gesanglich alles. I Am Yours kann sich hören lassen, im Vergleich zum hohen Niveau dieses Jahr fehlt aber schlicht etwas.

Es reicht wohl trotzdem nicht für den Sieg weil: nur ein brennendes Klavier keinen umhaut.

Lettland

Aminata© Anna Obermeier

Aminata
© Anna Obermeier

Aminata – Love Injected

Aminata hat von allen ESC-Teilnehmern den fettesten Bass – das kann ihr schon mal keiner nehmen. Warum sie die Trophäe verdient hat? Auch auf der Gänsehautskala spielt sie in einer eigenen Liga: Wenn sie beim Refrain von Love Injected ihr unglaubliches Stimmvolumen einsetzt, hält man fast automatisch den Atem an.

Es reicht wohl trotzdem nicht für den Sieg weil: Love Injected zu sehr aus der Reihe tanzt, um genug Menschen zu überzeugen.

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