Home   /   Allgemein  /   Falling In Reverse – Arena Wien

Falling In Reverse – Arena Wien

Falling In Reverse – Arena Wien

Während so eines Konzerts schießen einem ja unweigerlich immer wieder Gedanken durch den Kopf. An dieser Stelle, in einem Konzertbericht, werden diese Überlegungen normalerweise groß verpackt mit anderen Worten. Dabei sagen die impulsiven Einfälle doch meist schon alles aus – und deshalb hab ich die mal rekonstruiert! Was ich bei Falling In Reverse in der Arena Wien so frei „von der Leber“ dachte:

Na schau wie viele Emos es noch gibt!

, dachte ich nach dem Eintritt in die Venue. Das war natürlich zu erwarten. Der Altersdurchschnitt lag bei circa süßen 18 Jahren…

Ist seine Stimme so dumpf oder ist das das Mirko?

, fragte ich mich, als Our Youth (Facebook), eine Kombo aus Ungarn, die ersten Töne spielten. Richtig überzeugen konnten die Jungs leider nicht, was sich auch an dem ausreichend Platz vor der Bühne bemerkbar machte. Teilweise kamen Gesang und Musik sehr unrhythmisch daher – was natürlich auch daran liegen konnte, dass der Sänger schwer zu hören war. Man weiß es nicht…

Bei Falling In Reverse (Homepage) musste man sich darüber zum Glück keinen Kopf machen. Von Ronnie Radkes Gesangsorgang lenkte aber auch eines zunächst ab:

Steht der [Gitarrist] da wirklich gerade im Pelzmantel?

Ja, tat er. Zumindest einen Song lang. Sowas sieht man in der Arena auch nicht allzu oft.

© Alice Thörisch

© Alice Thörisch

Nimmt der Drogen oder ist der immer so…?

, fragte ich persönlich mich während der gesamten Performance von Falling In Reverse. Wenn man Ronnie Radke so auf der Bühne sieht – wie er herumspringt, wild gestikuliert, Grimassen schneidet, die Tonleiter rauf und runter singt – ist es schwer zu glauben, dass er tatsächlich seit Jahren die Finger von Drogen lassen soll. Eines muss man ihm aber lassen – er ist unterhaltend! Langweilig wird es mit ihm garantiert nicht!

Der muss privat aber ganz schön anstrengend sein.

, davon ist dabei wohl auszugehen.

Die Securitys haben gar nicht so viel zu tun…

, fiel mir zwischendurch auf. Und auch Circle- oder Moshpits gab es wenige. Dafür waren die, die es gab, echt schön – jeder half jedem wieder auf die Beine, falls einer zu Fall kam. So soll’s sein!

Alles in allem überzeugten Falling In Reverse und ließen für 75 Minuten vergessen, was für ein Schei…wetter draußen tobte. Dass zwei Escape The Fate-Tracks gespielt wurden – und dann auch noch eins meiner Lieblinge (Situations) – war für mich (und sicher auch andere) die Kirsche auf dem Eisbecher. Und jetzt freu ich mich erst mal auf das neue Album Just Like You, das am 20.02.15 in die Läden kommt!

Home   /   Allgemein  /   Falling In Reverse – Arena Wien

Tags

Related Article