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Kochen trifft Musik. Heute: Rotweinkuchen

Kochen trifft Musik. Heute: Rotweinkuchen

Wie ihr vielleicht hier schon gelesen habt, gibt es ab heute eine neue Kolumne mit dem schönen Namen Kochen trifft Musik auf enemy.at. Lenalicious teilt mit uns ihre besten Rezepte und verpackt sie in einer passenden Playlist, damit die Küche zum Dancefloor wird. Also – ran an den Herd und Lautstärke rauf!

Rotweinkuchen

Zutaten

  • 200 g Mehl (oder 150 g Mehl und 50 g geriebene Mandeln)
  • 125 ml Öl
  • 125-150 ml Rotwein
  • 3-4 EL Honig (oder Agavendicksaft, bzw. Ahornsirup für die ganz strengen Veganer)
  • 2 EL pures Kakaopulver
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 Pkg. Backpulver
  • 2 kleine Birnen (geschält und in ganz feine Stückchen geschnitten)
  • 2 Rippen (vegane) Kochschokolade – mit dem Messer zu kleinen Stücken gehackt (für Schneidefaule: Schokostreusel verwenden)
  • 1 kleine, ausgefettete und mit Brösel oder geriebenen Nüssen ausgestreute Kuchenform

Zubereitung

Es läuft Spotify. Ich habe Lust zu backen. Los geht’s!
Fettes Brot – Für immer immer
Das Mehl, den Zimt, das Backpulver und das Kakaopulver in einer Schüssel vermengen.

Ich liebte ein Mädchen in Hammerbrook, erst digital dann analog.
Ich liebte ein Mädchen in Finkenwerder, leider war auch jedes Mal ihr Alter Herr da.

Schokolade kann man Gott sei Dank immer und überall lieben…
Das Öl, den Rotwein und den Honig in einer separaten Schüssel gut versprudeln und dann langsam zu dem Mehlgemisch geben.

Ich hab sie alle geliebt. Rom, Berlin und Paris…

Gegen ein Gläschen Rotwein in Paris hätte ich jetzt auch nichts einzuwenden…

Und wenn ich mich erinner. Irgendwie war es jedes Mal für immer.

Die Liebe zum Backen und Kochen bleibt bestimmt auch für immer…

Oh, schon ein neues Lied. Madcon – Don’t worry.
Es ist nicht nötig, den Teig mit dem Mixer zu verarbeiten, du kannst das mit einem Schneebesen händisch erledigen.

Don’t worry ´bout a thing – don’t worry ´bout a thing don’t worry ´bout a thing.

Die Masse sollte nicht zu fest sein. Falls dies der Fall ist, füge etwas mehr von dem Rotwein hinzu.

…like there’s no tomorrow – like there’s no tomorrow – like there’s no tomorrow.

Liederwechsel: Imagine Dragons – On Top of the world
Die Birnen und die Schokoladenstücke unter die Masse mischen und den Kuchenteig in die Form füllen.

I’ve had the highest mountains, I’ve had the deepest rivers,
you can have it all but not til you prove it.

Ab damit in den 180 Grad heißen Ofen, damit der Kuchen auf einen kleinen Berg anwachsen kann.

And it’s a long way up when you hit the ground. Get up now, get up, get up now.

Ich hypnotisiere den Kuchen. Nun ist es Zeit für eine kleine Tanzeinlage in der Küche. – Culcha Candela heizen mit Hamma in der Küche ein (als wäre es nicht schon warm genug…)

Du bist hamma, wie du dich bewegst in dei’m Outfit, Hamma! Einzigartig, unglaublich hamma!
Du weißt, dass du übertrieben hamma bist. Warum bist du nicht geblieben?

Das Küchentuch wirbelt durch die Luft.

H A doppel M E R: Hammer, yeah! Außer dir und Mama gibt es keine mehr.

So kochen können wie Mama… das wärs…

Nach der 3 1/2 minütigen Showeinlage ist es nun Zeit für den Abwasch und gleichzeitig Zeit für etwas Entspannenderes. Nach Take Me To Church von Hozier (dieser Mensch bringt mich mit seiner umwerfenden Stimme noch ins Grab und nicht in die Kirche…) und Anna Naklabs Supergirl (ich fühle mich tatsächlich angesprochen – so schnell habe ich die Küche selten aufgeräumt…) ist die Küche wieder betretbar. Was macht der Kuchen? Ein kleiner Test mit dem Zahnstocher zeigt, dass er noch etwas Zeit braucht – der Teig klebt noch fest.

Zeit für ein (oder zwei) yogische Sonnengrüße. Ich gebe in die Suchleiste von Spotify Yoga-Music ein und entscheide mich spontan, was mir ins Auge springt. Hunting SilenceComfort begleitet mich durch die erste Abfolge von Übungen. Puuuuh, ganz schön warm hier drinnen. Da sagt nochmal einer, dass Yoga nicht anstrengend sein kann – natürlich auf eine sehr angenehme Weise! Vielleicht kühlen mich Eskimotion mit ihrem Song On The Mountains wieder etwas ab. Ich denke an meinen Kuchen im Ofen – hoffentlich ist auch er durch das Lied inspiriert, noch weiter aufzugehen. Okay, Konzentration, zweiter Sonnengruß.

Nach weiteren 15 Minuten: Ich bin sowas von entspannt und… Der Kuchen ist fertig!
Während ich dusche

I’m a bitch, I’m a lover, I’m a child, I’m a mother, I’m a sinner, I’m a saint…

– nein, es ist überhaupt nicht altmodisch, in der Dusche zu singen! – kühlt der Kuchen aus.

Wie sehr ich mich nun auf ein Stück von diesem herrlich saftigen Nachtisch freue! Das habe ich mir nun wirklich verdient! Ich werfe den ersten Song meiner Playlist „Zuhause“ ein und chill mich mit dem Kuchen und einer Tasse Tee auf den Balkon.

Alle Rezepte findest du, wenn du auf das Bild klickst.

Alle Rezepte findest du, wenn du auf das Bild klickst.

 

 

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