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Mittlerweile kredibil!

Mittlerweile kredibil!

Im B72 und Flex, als Vorband von den Beatsteaks und Casper, auf den großen Festivals und jetzt als Headliner im ausverkauften Gasometer – mittlerweile sind die Jungs von Kraftklub (Facebook) einfach kredibil.

Kraftklub live

(c) Daniel Kubera

Mit Für Immer eröffneten die Karl-Marx-Städter ihre Show. Natürlich gekleidet entsprechend dem Album- und Tour-Namen – in Schwarz. Weiter ging’s mit ihren Hits Eure Mädchen und Ich will nicht nach Berlin. Der Kreisch-Lärmpegel befand sich etwa auf dem Boyband-Level.

(c) Daniel Kubera

(c) Daniel Kubera

Sänger Felix hat das Publikum mühelos im Griff. Sie fressen ihm aus der Hand. Schon beim zweiten Song.

Die Songs ihres zweiten Albums machen sich gut in der Setlist. Alles wegen dirEure Fans, Wie ich und eine „Quasi-Akustikversion“ von Hand in Hand ließen die Stimmung hochkochen. Als Abschluss des ersten Teils ihrer Show feierten Kraftklub ihr Debütalbum mit einem ordentlichen Medley – Ritalin/Medikinet, Melancholie,  Liebe, Zu Jung und Lieblingsband.

 Mehr: Kraftklub im Enemy.at-Interview

(c) Daniel Kubera

(c) Daniel Kubera

Den ersten Zugabenblock starteten Kraftklub vom Mischpult in der Mitte der Halle. Bevor die Jungs per Wett-Crowdsurfing zurück zur Bühne ruderten, performten sie noch Deine Gang. Drei Schüsse in die Luft und  Songs für Liam läuteten dann das Ende des Konzertes ein. Aber was wär schon ein Kraftklub-Konzert ohne richtig Randale? Der Song wurde traditionell mit einer „Hinsetz-Hochhüpf-Aktion“ begangen oder wie treffender formuliert wurde:

Hinsetzten. Hochspringen. In die Fresse.

Mit Scheissindiedisko wurde das Konzert aber dann endgültig beendet. Kraftklub lieferten eine richtig gute Show, jeder Besucher konnte zufrieden nach Hause gehen. Keine Spur von Fehlern oder Verspielern, einfach richtig arrangiert wie eine Popband, eben kredibil.

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Alexander Blach
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