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Rock Den See Festival 2015

Rock Den See Festival 2015

Staub, Dreck, Dosenbier und Gliederschmerzen – das sind die typischen Merkmale eines Festivals. Wenn man aber von einem Festival entspannter zurückkommt, als man vor der Anreise war, dann gibt´s dafür nur eine plausible Erklärung. Man war beim Rock Den See Festival (Facebook) im wunderschönen Freizeitgelände von St. Andrä.

Das Team von Markus Jäger und dem Roxor Rockstore hat 2015 gehörig was auf die Beine gestellt und ein Festival geschaffen, in das man sich einfach verlieben muss. So gab es für uns zwei Tage pure Entspannung, gute Musik und supernette Leute.

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Ein Festival direkt an einem See ist ein Segen. Ab 08:00Uhr morgens konnte man ins kühle Nass abtauchen, Wasserball spielen oder einfach die Zehen ins Wasser halten. Ebenso gab es einen Blobbing-Turm, bei dem man sich meterhoch in die Luft schleudern lassen konnte. Besonders erfreulich war die Sauberkeit des Sees. Trotz zwei Tage Festivals und betrunkener Besucher gab es keinerlei Müll im See. Gefällt uns!

Kompass Nord | ©  Chiara Moritz

Kompass Nord | © Chiara Moritz

Ab 18:00Uhr gab es dann täglich ein bunt gemischtes Line Up aus heimischen und internationalen Acts. Von Hip Hop über Pop und Rock, bis hin zu Metalcore war wirklich für jeden das passende dabei. Am ersten Tag gaben sich heimische Hochkaräter wie Kompass Nord, Gnackwatschen, Matakustix oder All Faces Down die Klinke in die Hand. Das große Aufgebot österreichischer Bands ließen sich auch viele bekannte Gesichter nicht entgehen und so feierten wir mit guten Freunden von This Amity, Big And Loaded oder Puzzy bis in die Morgenstunden.

Sensylis | ©  Jürgen Oberhauser

Sensylis | © Jürgen Oberhauser

Am zweiten Tag wurden die Konzerte dann von herannahenden Gewittern leider etwas überschattet. Während es bei Sensylis noch strahlend blauen Himmel gab, bahnten sich im Hintergrund schon heftige Regenschauer an. So musste der Auftritt von Thirteen Days um eine Stunde verschoben, der der Tagtraeumer sogar abgebrochen werden. Die Gewitter blieben zum Glück dann großteils aus. Viele Besucher haben diskutiert, ob man überhaupt unterbrechen musste. Wir fanden die Unterbrechungen zwar auch nervig, aber seitens der Veranstalter völlig nachvollziehbar, wenn man bedenkt, was heuer auf anderen Festivals schon passiert ist.

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Tagträumer | © Jürgen Oberhauser

Tagträumer | © Jürgen Oberhauser

Ein Kompliment geht auch an die Verpflegungsabteilung. Das Bar Personal war stets gut gelaunt, und lange Wartezeiten an den Bierständen gab es auch nie. Hinzu kommen sehr faire Preise für Weiße Mischung (3,50€ für 0.5l), Burger (5€ pro Stück und man war danach wirklich satt!) und Co.

Alles in allem war es ein perfektes Festival, das seines Gleichen sucht. Rock Den See, ich mochte dich schon immer sehr. Doch seit diesem Jahr bist du mein neues Lieblingsfestival! Danke und wir sehen uns definitiv 2016!

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