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Spongebob Schwammkopf 3D – Filmkritik

Spongebob Schwammkopf 3D – Filmkritik

Mit Spongebob Schwammkopf 3D lockt Regisseur Paul Tibbitt ab dem 19. Februar 2015 die Besucher in die Kinos. Bereits 2004 gab es einen Spielfilm zur Serie, in der David Hasselhoff in seiner Rolle als er selbst brillierte. Der aktuelle Film besticht durch 3D-Modelle der Bewohner Bikini Bottoms und verspricht Superhelden, doch hat er das Zeug zum Kassenschlager?

Ein Schwamm, ein Seestern, eine Krabbe, ein Tintenfisch und ein Eichhörnchen gehen an den Strand. Was sich wie der Beginn eines lachhaften Witzes anhört, ist in Wahrheit quasi die kürzeste Umschreibung der Geschehnisse im Film. Erzbösewicht Plankton versucht wie gewohnt an die Formel des beliebten Krabbenburgers zu gelangen und lässt sich dafür erneut einen diabolischen Plan einfallen.

Entgegen jeder Erwartung misslingt der Plan, denn ein anderer Schurke, Pirat von Beruf, war schneller. Spongebob und Gefolge setzen nun alles daran, dem bärtigen Rezeptdieb Einhalt zu gebieten. Um gegen den übermächtigen Gegner eine Chance zu haben, erhalten die Protagonisten durch Umstände, die wir hier nicht näher erläutern wollen, Superkräfte.

Durch massive Gesichtsbehaarung mag es nicht jedem sofort auffallen, doch für die Rolle des bösen Piraten konnte Antonio Banderas gewonnen werden. Dieser zeigt sein schauspielerisches Können, sodass auch die eher platteren Witze nicht allzu ausgelutscht wirken.

Allgemein dürfte der Eindruck, den man vom Besuch dieses Streifens erhält, stark von der Erwartungshaltung abhängen. Wer aus dem Filmplakat schließt, dass das Werk komplett in 3D gestaltet wurde, wird enttäuscht. Der Großteil läuft im Cartoon-Format, das man von der Nickelodeon Serie kennt.

Jener Teil des Films, der dann aber in der realen Welt mit dreidimensionalen Bewohnern Bikini Bottoms spielt, überzeugt durch exzellente Einbindung der computergenerierten Bilder (CGI) in die Szenerie.

Eine naturgetreue Meeresdokumentation gibt es in keinem Fall. Hier sollte allerdings schon der Umstand, dass es sich beim Namensgeber des Filmes um einen sprechenden Schwamm handelt, der am Meeresgrund in einer Ananas haust und dessen Lieblingsbeschäftigung Seifenblasen machen ist, reichlich Skepsis hervorgerufen haben.

Am Soundtrack gibt es eigentlich nichts zu meckern. Die musikalische Untermalung durch Ukulele und ähnliche „Hawaii“-Sounds passt, wie auch in der Serie, wie die Faust aufs Auge.

Die Handlung unterscheidet sich kaum von den Fernsehfolgen, mit mehr als einer überlangen Episode werden aber wohl auch die wenigsten rechnen. Ähnlich verhält es sich mit dem Humor der Serie. Für ältere, in dem Fall also dem Kindesalter entwachsene, Besucher wird so mancher Witz etwas lahm erscheinen, weil er einfach schon zu oft gehört wurde.

Jüngeren Zuschauern und all jenen, die über obligatorische Scherze hinwegsehen können, wird aber eine gute Show geboten, denn abseits der flachen Witze wirft Spongebob Schwammkopf 3D durchaus mit guten Pointen um sich. Wer ganz genau hinsieht, wird außerdem die eine oder andere Referenz auf Filmklassiker wie The Shining erkennen.

Fazit

Die Besucher von Spongebob Schwammkopf 3D erwartet im Grunde eine Folge in Spielfilmlänge, bestehend aus Witzen und Slapstick-Komik am laufenden Band. Zielpublikum stellen primär zwar Kinder dar, junggebliebene Erwachsene kommen mit der richtigen Einstellung aber sicherlich auch auf ihre Kosten. Wer kein Fan von unsinnigen Darstellungen und unrealistischen Geschehnissen ist, dem sei von diesem Film wärmstens abgeraten. Alles in Allem somit ein Streifen, der für eine unterhaltsame Zeit sorgt.

Spongebob Schwammkopf 3D

Kinostart: 19. Februar 2015
Genre: Animation
Regisseur: Paul Tibbitt
Cast: Antonio Banderas
Land: USA
Dauer: 85 Minuten
Filmverleih: UPI / Paramount
Film Website
Für Fans von: Spongebob

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