Home   /   Games  /   Subotron arcademy: Das Spiel mit dem Körper

Subotron arcademy: Das Spiel mit dem Körper

Subotron arcademy: Das Spiel mit dem Körper

Am Freitag, dem 30. Jänner 2015, statteten wir der SUBOTRON arcademy (Homepage) mal wieder einen kleinen Besuch ab, um uns den Vortrag zu Biometrics: A Critical Perspective anzusehen. Die Theke, an der man gegen eine kleine Spende Bier und Cola als Verpflegung für den Abend erstehen konnte, zierte an diesem Abend nicht die gewohnte Pacman-Sparbüchse, sondern ein Space Invader thronte nun am Getränkeausschank.

Alle Freigiebigen wurden mit dem unverkennbaren Sound bei Geldeinwurf belohnt! Doch das alles diente nur als atmosphärische Kulisse für den abendlichen Vortrag und Vortragenden: Gestatten, Dr. Ben Lewis-Evans, aus dem Vereinigten Königreich zu Besuch.

Dr. Ben Lewis-Evans arbeitet als, okay – nun aufgepasst: Games Player Researcher für Player Research. Das Unternehmen bildet einen Verbund von Spezialisten, die Videospieltests auf wissenschaftlicher Basis durchführen und vor allem das Verhalten der Spieler analysieren.

Auch Ben Lewis-Evans macht das, in dem er die Reaktion des Körpers eines Gamers beobachtet und auswertet. Die Ergebnisse der Forschung von Lewis-Evans und seinen Kollegen helfen beispielsweise den Spielentwicklern, das Beste aus ihren Games herauszuholen.

Im Laufe des Abends stellt er mehrere Methoden der biometrischen Datenerfassung vor. Während die Gamer am Zocken sind, sammeln je nach Methode andere Geräte Daten, wie der Körper auf das Spiel reagiert. Eye-Tracking ist beispielweise einer dieser Methoden und auch die bekannteste die unter anderem an diesem Abend vorgestellt wurde. Diese biometrische Methode hält die Blickbewegung des Probanden während des Spiels fest und wertet sie aus.

Die dabei erfassten Daten sind nicht nur für die Spielindustrie, sondern auch für Pro-Gamer nützlich, da sie so Rückmeldung über ihr eigenes Blickverhalten bekommen und es so für künftige Challenges optimieren können.

So praktisch das Feedback des Körpers für die Spielentwickler auch ist, es gibt einige Faktoren, die die Messergebnisse verfälschen können. Der Körper eines Pro-Gamers wird auf ein Spiel anders als der eines Durchschnittsgamers reagieren. Außerdem können Personen, die Kenntnis von Biometrics haben, ganz bewusst die Datenerfassung beeinflussen.

Man sieht, in der SUBOTRON arcademy wird sich zwar aus anderen, und vor allem hintergründigen Blickwinkeln dem Medium Videospiel angenähert, aber auch der Kern des Spiels kommt nie zu kurz – einfach mal spielen lassen.

Wen es nun reizt, in inspirierender Atmosphäre mehr über das Spielen zu erfahren, und diese Veranstaltung verpasst hat, nicht so schlimm. Am 27. Februar 2015 geht die SUBOTRON arcademy in die nächste Runde – dieses Mal mit dem malerischen Titel Narrative Design – How Games Will Destroy Humanity & How Indies Can Save Us.

Doch das ist noch nicht alles, was SUBOTRON diesen Monat für euch bereithält. Zusammen mit der WKW wird auch dieses Jahr wieder die pro games-Reihe veranstaltet, die sich mit dem unternehmerischen Kern der Games-Branche auseinandersetzt. Von und für Entwickler, Startups, Brancheninternen und Brancheninteressenten und für alle dies’s einfach wissen wollen!

Bereits am 5. Februar 2015 startet die SUBOTRON/WKW pro games-Reihe mit InnoGames: Vom Hobby zum Beruf zum Global Player, ein Einblick in die Erfolgsgeschichte des Spieleanbieters InnoGames. Wie immer, um 19:00 Uhr im MuseumsQuartier / quartier 21 / Raum D in Wien.

Home   /   Games  /   Subotron arcademy: Das Spiel mit dem Körper

Tags

Related Article