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Super Mario Maker im Test

Super Mario Maker im Test

Happy Anniversary!

Nintendo ließ sich zum 30. Jubiläum von Super Mario etwas Tolles einfallen, um sich bei Fans für die Jahrzehnte lange Treue zu bedanken: In Super Mario Maker kann jeder Spieler in die Rolle eines Editors hüpfen, und somit nach Lust und Laune sein eigenes Level bauen und seiner Kreativität freien Lauf lassen.

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Learning By Building

Anfangs wird die Kreativität jedoch etwas in Zaun gehalten. Zwar ist man sofort beim Startbildschirm im Stande, mit Hilfe eines Tutorials sein eigenes Level zu kreieren und augenblicklich auszutesten, allerdings stehen dem Spieler zu diesem Zeitpunkt nur 12 der insgesamt 60 Bausteine zur Verfügung. Die restlichen Bausteine müssen durch ein etwas seltsames System freigeschaltet werden: Ein Spieler muss alle erstmalig zur Verfügung stehenden Bausteine in einem Level einsetzen und gleichzeitig von diesen so viele wie möglich zu platzieren. Nach ungefähr 15 Minuten bekommt man eine Benachrichtigung, dass ein neues Set freigeschalten wurde – um alle Sets freizuschalten, benötigt man also nicht mehr als 2 Stunden. Vorteilhaft wirkt dieses System deshalb, da es den Spieler nicht gleich mit einer Masse an Bausteinen überfordert, sondern dieser nach und nach mehr hinzulernen kann.

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Man hat auch die Möglichkeit, zwischen den vier grafisch unterschiedlichen Stilen von Super Mario Bros., Super Mario Bros. 3, Super Mario World und Super Mario Bros. U zu wechseln, die sogar Einflüsse auf das Gameplay selbst haben. Den berüchtigten Wandsprung gibt es z.B. nur in der Super Mario Bros. U-Version.

Selbst ist der Mario

Nachdem ein Spieler zufrieden mit seiner Kreation ist, hat er die Möglichkeit, sein Level online zu stellen und für andere Spieler zugänglich zu machen. Allerdings muss das Level vom Schöpfer selbst erst geschafft werden – dadurch wird verhindert, dass unlösbare Level auf den Server hochgeladen werden. Spieler können nicht nur eine Bewertung und einen Kommentar zum Level angeben, sondern auch nützliche Tipps für andere Spieler, die sich an derselben Stage versuchen, in Form von kleinen Notizen in bestimmten Positionen des Levels (z.B. bei versteckten Blöcken, die hilfreiche Items enthalten) hinterlassen.

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Spaßmodi und Herausforderungen

Beim Spielen kann man sich zwischen zwei Modi entscheiden. Man kann sich an den Eigenkreationen anderer versuchen, die von ganz normal, über sehr ausgefallen und unterhaltsam, bis hin zu extrem schwer oder gar nahezu unmöglich gehen. Hierbei sollte man die recht umfangreiche Suchfunktion erwähnen, die es einem ermöglicht, nach User(namen), Schwierigkeitsgrad, Region, Sternranking oder Beliebtheit zu suchen.

Die „100-Mario-Herausforderung“ ist der zweite Modus. Hier versucht man, 16 aneinander folgende Level der Schwierigkeitsstufe Leicht bis Normal mit 100 Leben zu meistern. Die Level sind zufällig ausgewählt und können schon mal die eigene Schwierigkeitstoleranz brechen. Bevor man sich an so einem Level die Zähne ausbeißt, kann dieses natürlich übersprungen wurden.

Fazit

Viele verschiedene Kombinationsmöglichkeiten garantieren für reichlich Spaß sowohl beim Basteln als auch beim Spielen, und eine enorme Anzahl an kreativen und ausgefallenen Levels stellen immer neue und oftmals recht schwierige Herausforderungen, sodass das Spiel einen großen Wiederspielwert hat.

Und hier als kleine Anregung fünf sehr kreativ gestaltete Levels:

Releasedate: 11.09.2015
Plattform:  Wii U
Genre: Level-Editor, Jump’n’Run
Publisher: Nintendo
Entwickler: Nintendo
USK: ab 0 Jahren
9punkte

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