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The Legend of Zelda: Tri Force Heroes im Test

The Legend of Zelda: Tri Force Heroes im Test

Zwei Jahre mussten Zelda Fans warten, um endlich einen neuen Zelda Titel zocken zu können. Jetzt ist er endlich da und bringt mit „The Legend of Zelda: Tri Force Heroes“ den Multiplayer zu Zelda!

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Multiplayer the Tri Force out of Zelda!

Hytopia ist die Stadt in der ihr landet – komplett gedressed und extrem auf Mode fixiert. Wer nicht das beste und hippste Outfit trägt, wird gerne mal schief angesehen. Umso schlimmer natürlich, dass eine böse Hexe Prinzessin Rüschlinde verflucht hat. Denn die Prinzessin kann nicht mehr ihre schönsten Kleider tragen, sondern muss in einem schwarzen Morphsuit durch das Schloss wandern. Ein harter Schlag und der Untergang für die Prinzessin, aber nicht nur von ihr. Denn das gesamte Volk leidet unter der Scham der Prinzessin und versinkt langsam in Trauer.

Zum Glück ist Link zu Stelle und der gesuchte, sowie prophezeite Held. Gemeinsam mit zwei anderen Helden ist es ihm möglich ein Totem zu bilden und die gefährlichen Dungeons zu meistern. Dadurch muss er die böse Hexe bekämpfen und den Fluch von der Prinzessin nehmen.
So geht es in einem eigentlich reinen Multiplayer Game zu dritt auf in die unterschiedlichsten kleinen Dungeons, in denen es gilt, die Rätsel zu lösen um am Ende das rettende Tri Force-Totem bilden zu können. Zu dritt ein wirklicher Spaß, der ein klein wenig süchtig machen kann aber auch die ein oder andere Gehirnzelle zerstört. Denn die Rätsel sind – typisch Zelda Games – nicht immer unbedingt leicht, sondern brauchen des Öfteren auch mal ein wenig Grips und Geschick um sie zu meistern. Was allerdings auffällt, dass die einzelnen Rätsel zumeist eher recht kurz gehalten sind. Es gibt keine riesigen Dungeons, wie die Tempel in den anderen Zelda-Games. Eher kleiner sind die Rätsel, die zu einem kleinen Dungeon zusammengefasst sind. Somit ideal für schnelle Runden mit Freunden oder online, allerdings nicht die großen Tempel, die man sonst gewohnt ist.

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 Hello there, handsome!

Wenn Link allerdings schon mal in einer so modebewussten Stadt unterwegs ist, dann muss das natürlich auch auf euren Helden selbst überschlagen. Mit den gesammelten Rubinen und den Items, die es pro Boss-Fight zu sammeln gibt, könnt ihr im angesagtesten Laden der Stadt auch neue Kleider für Link kaufen. Von dem tapferen Heldenoutfit bis zum sexy Prinzessinenkleid könnt ihr über die Dauer des Spieles jede Menge neue Kostüme freischalten. Warum ihr euren Helden aber überhaupt umziehen solltet? Die Kostüme bringen allesamt andere Vorteile in den Dungeons und erleichtern euch so die Lösung! Allerdings braucht es eben auch die Boss-Fight Items, die manchmal gar nicht so einfach zu bekommen sind. Erinnert ein bisschen an Items-Farming, was man von Zelda so gar nicht kennt und auch ein wenig nervig sein kann! Abhilfe schafft der kleine Laden im Dorf bei dem man Items kaufen kann, aber der Farmingedanke nagt trotzdem ein bisschen.

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Forever alone? Miese Freunde? Singleplayer it is!

Wer lieber mal in Ruhe alleine zocken will, der kann das natürlich auch. Dann muss man sich aber auch auf Abstriche einstellen, denn alleine ist das Game ein wenig mühsam und langwierig. Denn trotzdem braucht es drei Helden um die Rätsel zu lösen und die Dungeons zu meistern. Ihr müsst euch also „klonen“ und alle drei Helden auf einmal selbst spielen. Zum Glück ist immer nur ein Held aktiv und die anderen in der Zwischenzeit nur leblose Puppen (nehmen also auch keinen Schaden), allerdings macht genau das auch mühselige zusätzliche Arbeit. Denn während mit dem Hauptcharakter das Level erkundet wird bleiben die beiden anderen starr und steif an Ort und Stelle stehen. Heißt relativ viel Laufwege (wenn man nicht die anderen zwei einfach Huckepack immer mitnimmt) und sehr viel herumswitchen zwischen den drei Helden. Eine witzige Idee um den Multiplayer auf einen Singleplayer umzumodeln, braucht allerdings wesentlich mehr Arbeit im Spiel. Will man die ganzen Herausforderungen, wie limitierte Herzen oder erschwerte Situationen meistern, dann bietet sich der Singleplayer sehr gut an.

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 Fazit

„The Legend of Zelda: Tri Force Heroes” bringt ein neues Zelda auf den Nintendo 3DS mit dem Fokus auf Multiplayer. Zu dritt geht es durch Dungeons, die gelöst werden wollen und massig Spaß machen. Der Singleplayer verliert allerdings eindeutig, denn der ist zwar ebenfalls unterhaltsam – auf Dauer allerdings anstrengend und langwierig. Allzu viel Wert auf eine hochwertige Story sollte man auch nicht unbedingt legen, denn die ist zwar witzig aber sehr nebensächlich. Wer also gerne mit seinen Freunden (die dank Download Play das Spiel auch nicht selbst besitzen müssen) lustige Zelda Stunden verbringen will, der ist auf jeden Fall richtig! Der Singleplayer-Liebhaber sollte vielleicht lieber auf ein anderes Zelda warten.

 

7punkte

Release Date: 23.10.2015

Plattform: Nintendo 3DS

Genre: Strategie, Rätsel, Multiplaer

Publisher: Nintendo

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