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Escape Artists im Interview

Escape Artists im Interview

Fast auf den Tag genau drei Jahre nach dem Release ihres ersten Albums Tales in Tune, bringen Escape Artists nun ihr zweites Album „Escape Artists never die“ – kurz … never die – heraus. Die Punkpop-Band aus Wien, bestehend aus Luki (Schlagzeug), Felli (Gitarre), Glasi (Gitarre), Mario (Bass) und Pia (Sängerin) gibt es nun schon seit fast sechs Jahren. Und doch ist es um sie nicht ruhig geworden – im Gegenteil:

Erst im November standen sie gemeinsam mit Zebrahead und MxPx in der Arena Wien auf der Bühne. Und nun folgt der CD-Release am 23. Jänner im dasBACH. Wir haben Sängerin und Frontfrau der Escape Artists Pia getroffen und mit ihr über das bevorstehende Event geplaudert.

Hallo Pia! Am Samstag ist es so weit! Im dasBACH präsentiert ihr euer zweites Album … never die. Wie kräftezehrend waren die letzten Monate?
Pia: Schon ziemlich.. Wir sind jetzt alle fünf berufstätig und neben dem Job neue Lieder für ein Album zu schreiben und dann im Studio aufzunehmen, ist schon oft anstrengend. Dazu das CD-Artwork und die Produktion eines neuen Musikvideos – das nimmt natürlich auch viel Zeit in Anspruch. Aber wir lieben das, was wir tun, und deshalb macht uns die ein oder andere schlaflose Nacht nicht ganz so viel aus.

Es gibt euch jetzt schon fast sechs Jahre, das heißt, ihr habt schon einiges erlebt. Man hört in euren Alben auch die Weiterentwicklung – aber was hat sich für dich persönlich verändert?
Pia: Für mich hat sich natürlich die Beziehung zu allen in der Band verändert. Wir sind noch näher zusammengewachsen, was man in der Musik auch hört. Im Gegensatz zum ersten Album, wo wir noch etwas experimentiert und unseren Stil gesucht haben, haben wir uns jetzt in unserem Genre gefestigt. Die Lieder sind mehr auf meine Stimme abgestimmt. Ich würde sagen, es hat etwas gedauert, bis wir uns alle eingestanden haben, dass wir einfach – durch meine Stimme – relativ poppig rüber kommen. (lacht) Das ist im Großen und Ganzen das, was sich verändert hat.

Escape Artists CD Cover "... never die"

„… never die“ CD Cover

 

Wie seid ihr eigentlich auf den Namen Escape Artists gekommen?
Pia: Wir haben früher viel Funeral for a Friend gehört und ein Lied von ihnen heißt Escape artists never die – wie auch unsere neue CD! Da war der Name irgendwie sofort klar.

Also sozusagen „back to the roots“! Gibt es Bands, die eure Musik beeinflussen?
Pia: Wir kommen von ganz verschiedenen Genres. Einige von uns kommen aus dem Hardcore-Bereich, die anderen dann doch vom klassischen Punk. Im Großen und Ganzen würde ich sagen, dass uns durchaus Bands, wie ganz früher noch Green Day oder Pennywise, aber auch Ska-Bands wie Mad Caddies, beeinflusst haben. Man kann sagen ein Mix der guten alten, ja, Scheib’n. (lacht)

Ihr redet auf eurer Webseite und auf Facebook von bittersüßen Texten und eingängigen Riffs. Schreibt ihr die Texte gemeinsam oder gibt es da ein Texttalent in euren Reihen?
Pia: Im Prinzip schreibe die Texte großteils ich. Aber genauso auch mein Bruder, der Georg (aka Glasi, Gitarre). Der hilft mir öfters dabei. Es gibt einige Texte, die sind nur von ihm, einige sind nur von mir und dann gibt es welche, die wir gemeinsam geschrieben haben.

Und was waren die schönsten Momente für dich in eurem bisherigen Bandleben?
Pia: Die schönsten Momente waren bisher eigentlich alle Gigs, bei denen wir irgendwo hingefahren sind. Ich finde, das Tolle ist, dass du gemeinsam Zeit verbringst. Dass du mal deine ganzen anderen Sorgen vergessen, und dich ein Wochenende nur auf die Musik konzentrieren kannst. Es gibt nichts Schöneres, als ein Wochenende lang mit der Band unterwegs zu sein! Und natürlich auch gemeinsame Erlebnisse wie Videodrehs und Fotoshootings. Das macht uns viel Spaß. Speziell war natürlich der Gig in der Arena, wo wir viele Leute erreicht haben und uns einen kleinen Jugendtraum erfüllt haben.

 

Und wie geht es jetzt weiter? Was steht als nächstes an?
Pia: Das nächste Highlight ist jetzt einmal der CD-Release am Samstag, dem 23. Jänner im dasBACH von … never die. Ein Video für Next Generation haben wir letzte Woche auch gedreht. Das war alles ziemlich spontan. Danke an den Fabian Krempus, der das Video für uns gemacht hat und an den Figo, der Skateboard fährt. Das Lied werden wir auch beim CD-Release spielen. Unser Ziel danach ist Russland, denn im März machen wir eine Russlandtour über zehn Tage mit neun Shows! Darauf freuen wir uns schon sehr, es ist ja nicht mehr lang! Wir werden Städte abfahren, von denen wir noch nie etwas gehört haben, aber natürlich spielen wir auch in St. Petersburg, Moskau, Kursk…

Ist das die größte Tour, auf der ihr bisher wart?
Pia: Ja, das ist die größte Tour, die wir bisher hatten. Aber hoffentlich nicht die Letzte! (lacht)

Sicher nicht! Wie du schon erwähnt hast, seid ihr erst im November in der Arena Wien auf der Bühne gestanden, zusammen mit Zebrahead und MxPx. Was konntet ihr von diesem großen Auftritt mitnehmen?
Pia: Das war mit Abstand der coolste Auftritt, den wir je hatten! Die Stimmung war einfach der Wahnsinn. Es war eine super Erfahrung – vor so einem großen Publikum haben wir noch nie gespielt. Bei den meisten Gigs in Wien sind immer um die 100–150 Leute da und die Energie von 500 ist dann doch ganz anders. Im Großen und Ganzen: coole Leute alle miteinander, cooler Gig!

Worauf kann man diesen Samstag besonders gespannt sein? Auch auf diese Energie, die ihr mitgenommen habt?
Pia: Ja sicher! Ich würde uns selbst als Liveband bezeichnen, das haben wir auch schon von vielen anderen Seiten gehört. Ich glaube, dass wir live die Energie einfach noch viel besser rüber bringen können als auf der CD. Also kommt’s einfach hin, schaut es euch an und überzeugt’s euch! (lacht)

Werden wir machen. Danke für das Interview, wir sehen uns dann am 23. Jänner, 20:00 Uhr im dasBACH (alle Infos hier) und weiterhin noch viel Erfolg!

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