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Far Cry Primal im Test

Far Cry Primal im Test

Ubisoft lässt sich immer wieder nette Orte einfallen, um seine Spieler zu faszinieren. Dieses Mal verschlägt es Far Cry Primal Gamer zurück in die Prähistorik. Mit neuen Features und idyllischer Atmosphäre scheint dies auch zu begeistern und für Stunden vor den Schirm zu fesseln.

Takkar Hunger! Takkar Jagen! Auf diese Gespräche wird das Spiel zwar nicht reduziert, die Sprachausgabe auf solche Banalität ausgelegt. So haben sich die Entwickler eigens für das Spiel eine eigene Sprache entwickelt, die der Steinzeit ebenbürtig ist. Es ist zwar eine sehr gute Grundidee, ist aber leider auf Dauer ein bisschen nervig, da man während des ganzen Spiels auf Untertitel angewiesen ist. So tut man sich schwerer, um sich in die Lage zu versetzen, wenn es darum geht seinen eigenen Stamm zu beschützen.
Ja, Far Cry Primal hat, wie der Titel schon sagt, eine simple Story: Takkar, der Hauptcharakter gründet in Oros einen neuen Stamm und sucht so Anhänger in der Ebene, um sein Dorf zu vergrößern und sich schnell weiter zu entwickeln. Dabei trifft man nicht nur auf Tundra und Taiga der prähistorischen Geschichtsbücher sondern auch auf die bösartigen Udam, ein Stamm von Höhlenmenschen, die das Territorium für sich deklarieren wollen. Doch da haben sie die Rechnung nicht mit euch gemacht!

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Takkar muss sich gegen allerhand Gegner rüsten

Tonight we ride together!

Wie bereits aus den früheren Ablegern bekannt ist die Welt von Oros frei begehbar. Einige Orte sind zu Beginn zwar verfügbar, doch ohne Erfahrung und gewisse Fertigkeiten kann in der grausamen Wildnis nicht überlebt werden. Mittels Häuten von Tieren, Sammeln von Pflanzen und Ausbeuten von Gegnern können Gegenstände und Waffen aufgewertet und das Dorf erweitert werden, um neue Skills und stärke Waffen zu erhalten, damit den Udam das Fürchten gelehrt wird. So sind von Beginn an Speer, Keule und Bogen verfügbar – die richtig tödlichen Waffen, wie ein mit Zähnen besetzter Speer oder ein Langbogen mit Federpfeilen, gibt’s dann aber erst während des Erkundens der Ebene.

Komplett neu ist das Feature des Zähmens. Zumal es in Far Cry 3 und 4 immer das Problem gab, dass einem entweder ein Tiger das Leben schwer machte oder der (elendige) Dachs euch immer vor der gegnerischen Basis verraten hat, kann man nun endlich auf die Tierchen der Urzeit setzen. Mittels Fertigkeiten können verschiedenste Jäger zuerst angelockt werden und kurz darauf mit Hilfe des prähistorischen Tierpsychologie-Studiums zu Haustieren gemacht werden. So darf man einen grauen Wolf als Schoßhündchen halten oder sogar das tödlichste Raubtier der Zeit an seiner Seite haben: den Säbelzahntiger.
Legendäre Tiere müssen jedoch zuerst in separaten Quests gefunden, bezwungen und danach gezähmt werden. Danach ist Takkar aus Oros nur noch der Beast Master!

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Die Haustierhaltung war schon in der Steinzeit ein sehr beliebtes Hobby für die eigenen vier Wände

Fazit

Kann Far Cry Primal nun doch faszinieren? Selbst nach 20 Stunden Jagen sind immer noch viele Quests offen, man bekommt diesen Far Cry-typischen Zwang während einer Mission schnell mal ein Mammut zu jagen, doch plötzlich taucht ein Wolf auf, der noch nicht gezähmt ist, man bekämpft währenddessen Menschen eines anderen Stamms und plötzlich, ehe man sich versieht sind schon wieder zwei Spielstunden vergangen, ohne dass der Quest fertig gestellt ist.
Man merkt jedoch sehr wohl, dass Far Cry Primal ein wiederverwertetes Produkt von Far Cry 4 ist, mit gleichen Animationen, dem selben KI-Verhalten und ähnlicher Map. Doch all dies wird vom Flair der Urzeit überschattet, wenn man auf einem Säbelzahntiger gen Sonnenuntergang reitet!

 

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Release Date: 25.2.2016
Plattform: PS4, Xbox One, PC
Genre: Ego-Shooter
Publisher: Ubisoft

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