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Gasometer Sahara: Die Foals waren da

Gasometer Sahara: Die Foals waren da

Liebe LeserInnen,

pardon. So aktuell ist dieser Bericht gar nicht mehr, denn die Foals haben schon am Dienstag gespielt und heute ist – wie die unglaublich frequentierten Züge nach Oberösterreich eindrucksvoll zeigen – Freitag und zeitgleich Start der Semesterferien. Es war mir aber einfach nicht möglich, meine Eindrücke früher in Zeilen zu fassen, Deadlines, Prüfungen und die übrigen Zeitfresser am Semesterende eines Studenten, der immer alles wegschiebt, bis er mit Hochdruck in die Tastatur hämmern muss, um seitenweise Wissenschaft zu verfassen.

Wie dem auch sei: am Dienstag war die Band rund um Yannis Philippakis also im Gasometer. Supported wurden sie von Everything Everything, die ihre Motivation aufs Publikum übertragen haben und somit die Energie vorhanden war, die nötig gewesen wäre, um zu eskalieren. Die Foals gingen es aber ganz in der ersten Halbzeit recht gemächlich an und Verhaltenheit machte sich im Saal spürbar. Nicht, dass es schlecht war, aber der sogenannte Funke wollte nicht recht rüberspringen.

Ihre Fähighkeiten und ihren unglaublichen Druck hintern den Songs brachten sie aber in der zweiten Hälfte dennoch an den Mann und zelebrierten ein Paradebeispiel eines Rockkonzerts. Absolut on-point kamen die Hits und veranlassten den Saal, mit Verlaub, durchzudrehen. Das war schon wieder sehr gut. Und unglaublich heiß.

 

Frontmann Yannis ist dann am Schluss mal auch noch schnell auf die Bar geklettert, hat einen Jägermeister gekippt, um gleich darauf zurück zur Bühne crowdzusurfen. Selten wurde das omnipräsente Wort Yolo so schön personifiziert. Foals, ihr seid arg. Arg gut.

Kollege Yavuz hat außerdem wunderbare Fotos gemacht, die auch Tage nach dem Konzert noch schön anzusehen sind:

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