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Lethal VR im Test

Lethal VR im Test

Lethal VR – ausgeklügeltes Agententraining oder doch nur ein Schießbuden-Shooter? Lethal VR zeigt schon früh, dass es versucht mehr zu sein. Denn nicht nur mit verschiedenen Schusswaffen, sondern auch der Umgang mit Wurfwaffen wie Messern, Shuriken und Hüten muss gekonnt werden.

Aufgebaut ist das Spiel recht simpel. Man legt ein dreistelliges Kürzel für sich fest und schaltet dann ein Level nach dem anderen frei. In jedem dieser Stufen verwendet man eine andere Waffe oder muss einen anderen Modus spielen. Es gilt dabei nicht nur das Level zu meistern, sondern sich auch im Highscore zu verbessern. Die Competition sorgt für guten Wiederspielwert.

Das Messerwerfen - für viele ein Fluch, für manch andere ein Segen.

Das Messerwerfen – für viele ein Fluch, für manch andere ein Segen.

Das Grundprinzip bleibt jedoch immer gleich. Es muss geschossen oder etwas getroffen werden, je schneller und genauer desto besser. Präzision ist gefragt. Menschen, die mit Waffen umgehen können, platzierten sich bei unserem Test mit weitem Abstand an die Spitze der Rangliste. Denn Kopfschüsse zählen mehr als andere Schüsse, trifft man in einem Level nur Kopfschüsse bekommt man einen Perfekt-Bonus, welchen man noch verstärken kann, indem man in schneller Folge bei einem Ziel mehrmals den Kopf trifft. Unvorstellbar, wie authentisch das Zielen durch Kimme&Korn dargestellt wird, während man seine VR-Brille auf hat, und der schuss geht dann auch noch genau dort hin wo er sollte – ein tolles Gefühl.

Präzision ist gefragt, denn die Runde zählt als fehlgeschlagen, wenn ein Zivilist erwischt wird.

Präzision ist gefragt, denn die Runde zählt als fehlgeschlagen, wenn ein Zivilist erwischt wird.

Abwechslung gibt es in dem Spiel genug. Denn nicht das Waffen-Repertoire reicht von der normalen Pistole über die SMGs bis hin zum goldenen Colt. Auch die Aufgaben ändern sich ständig, sodass das Spiel nie monoton wird. Mal geht es darum, unter Zivilisten eine Person mit einer Waffe zu finden und zu treffen, bevor man selbst zum Ziel wird. Ein anderes Mal gilt es, Statuen den Kopf abzutrennen.

Da das Game auch für Playstation VR erhältlich ist, muss hier gleich mal unterschieden werden. Der größte der Unterschiede von der Vive-Version auf die PSVR-Version ist die Beschränkung der Sicht auf 180 Grad nach vorne, und das ist ein wahres Downgrade, hat man zuvor die Steam-Version gespielt. Auch die Level sind minimal abgespeckter, da die Technologie hinter den beiden VR-Geräten doch unterschiedlich ist. Auf der PSVR kann es teilweise schon sehr frustrierend sein, wenn man mit Waffen in beiden Händen versucht ein Ziel auf der Seite zu treffen. Schießt man nämlich nach rechts, kann die linke Hand die rechte so verdecken, dass die Playstation-Kamera diese nicht mehr sieht und man nicht mehr schießen kann. Dies nimmt viel an intuitivem Verhalten weg, da man beim Spielen leider die Technologie mitberücksichtigen muss.

Zwei Waffen gleichzeitig zu führen ist auf der HTC Vive definitiv angenehmer als auf der PSRV.

Zwei Waffen gleichzeitig zu führen ist auf der HTC Vive definitiv angenehmer als auf der PSRV.

Fazit

Grafisch und technisch macht Lethal VR genau das, was es machen muss. Es sieht gut aus und funktioniert, so wie es sollte… zumindest auf der HTC Vive. Auf der PSVR treten oft Macken auf und der Schießspaß wird oft reduziert, weil die Kamera einen Move Controller plötzlich nicht mehr tracken kann. Für den Preis (12,99 € Steam, 14,99 € PSN) bietet das Spiel auch passenden Umfang. Eine Online-Rangliste, in der man sich mit den Besten der Nation oder den Besten der Welt vergleichen kann, wäre wünschenswert.

9punkte-cd-review_neu (für HTC Vive)
6punkte-cd-review_neu(für PSVR)
Release Date: 8.11.2016
Plattform: Steam (HTC Vive), PSVR
Genre: VR-Shooter
Publisher: Team17
Entwickler: Three Field Entertainment

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