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Monster Hunter Generations im Test

Monster Hunter Generations im Test

Die Jagd ist eröffnet

Nach einem wie immer schön inszenierten Cinematic präsentiert sich Monster Hunter Generations wie dessen ältere Geschwister erstmal gemütlich und voller Tutorials. Der selbst erstellte Meisterjäger in spe wird einem idyllischen, von Alpaccas infestiertem Gebirgsdorf zugewiesen und muss sich erstmal von Null hocharbeiten. Hier greift langsam aber schön das Prinzip von Monster Hunter, wobei man dem Jagdfieber verfällt und ehe man sich versieht hunderte Stunden investiert hat.

Mit dem Langschwert machen wir kurzen Prozess.

Mit dem Langschwert machen wir kurzen Prozess.

Mit Stil ins Ziel

Auch dieser Teil lässt es sich nicht nehmen dem Kampfsystem einige Feinheiten und Schliffe hinzuzufügen. Die von Monster Hunter 4G eingeführte „Mount“ Funktion bleibt erhalten und wird in Generations ergänzt durch 4 verschiedene Kampfstile zwischen welchen der Spieler frei wechseln kann. Der Gilden-, Aerial-, Adepten- und Striker-Stil erweitern je nach Waffenart den Spielfluss um verschiedenste Fähigkeiten. Der Adepten-Stil setzt beispielsweise auf Block und Konter-Manöver während der Aerial-Stil Angriffe aus dem Sprung in Combos aufnimmt. Welche Kombination aus Waffen und Stilen letztendlich am besten ist, muss jeder Spieler für sich herausfinden. Es bringt auf jeden Fall frischen Wind, sodass selbst nach 12 Jahren Monster jagen immer noch aufregendes Abenteuer wartet.

Jeder Stil verändert die Spielweiße jeder Waffe

Jeder Stil verändert die Spielweiße jeder Waffe

Ein Schiff mit 4 Segel

Eine neues Monster Hunter bedeutet natürlich auch neue Monster und Generations ist bis zum Rand gefüllt mit neuen Ungeheuern, welche auf den einen oder anderen Jägerhappen aus sind. Diesmal teilen sich 4 Monster (Glavenus, Astalos, Gammoth, Mizutsune) den Titel des „Flagship-Monster“, welcher impliziert, dass jene eine große Rolle im Verlauf der Geschichte spielen werden. Die Entwickler haben ihre älteren Schöpfungen natürlich nicht vergessen, und so reihen sich etliche „Unter-Spezies“ verschiedenster Monster ins Kader ein. Welche schmerzhaften Überraschungen diese parat haben, sollte jeder Spieler selbst herausfinden.

Diese 4 Bestien werden „Fated Four“ genannt.

Diese 4 Bestien werden „Fated Four“ genannt.

Ein Monster All-Stars

Der originale Untertitel des Spiels heißt eigentlich „X“ (Cross) und dementsprechend bauen sich die Inhalte des Spiels auf. Generations ist ein großes Crossover aller Teile und viele schon vergessen geglaubte Monster, Ausrüstungen und sogar ganze Gebiete feiern hier ihr großes Comeback. Für Nostalgie ist also ausreichend gesorgt, auch wenn diese schnell zu PTSD-Anfällen führen können, beim ersten Zusammentreffen mit einem Plesioth. Leider müssen wir diesmal auf G-Rank Monster verzichten, was zwar schade ist, aber wie auch in Japan üblich, sollte eine Spielstandübertragung auf die kommende G-Version verfügbar sein.

Diesmal gibt’s sogar für den Lieblings Fisch aller Jäger eine neue Unter-Spezies.

Diesmal gibt’s sogar für den Lieblings Fisch aller Jäger eine neue Unter-Spezies.

Fazit

Monster Hunter Generations reiht sich wunderbar ins Franchise ein. Sowohl Veteranen als auch Neulinge werden viel Spaß bei der Jagd haben. Der Multiplayer, ob lokal oder online, lässt einen wieder mit bis zu drei Kameraden losziehen um noch stärkere Monster herauszufordern. Mit den geplanten (und vor allem kostenfreien) Event Quests, sowie Crossover Quests (z.B. Fox McCloud Rüstungen für Katzen) sorgt das Spiel für genug Inhalt um locker über 100 Stunden zu investieren – Kaufempfehlung für alle Jäger, ob jung oder alt.


Release Date: 15.07.2016
Plattform: Nintendo 3DS
Genre: Action-RPG
Publisher: Capcom

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