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Robinson: The Journey im Test

Robinson: The Journey im Test

Einmal mit modernster Technik zurück in die Prähistorie und Abenteuer gemeinsam mit einem Baby-T-Rex bestehen? So witzig wie das vielleicht klingt, geht das Konzept voll auf und Robinson: The Journey etabliert sich damit richtig am VR-Markt.

Was geht hier ab?

Robin heißt der Junge, der nach dem Absturz des Raumschiffs Esmeralda mit einer Rettungskapsel auf dem Planeten Tyson III notgelandet ist. Gemeinsam mit der schwebenden KI-Einheit Higs und dem putzigen Baby-T-Rex Laika sucht er auf dem mit Dinosauriern bevölkerten Stern ein neues Leben aufzubauen. Ein plötzliches Ereignis führt ihn und seine Freunde jedoch aus seinem umzäunten Zuhause hinaus in die gefährliche Welt, wo er dem Geheimnis nach der wahren Absturzursache der Esmeralda und möglichen weiteren Überlebenden auf die Spur kommt.

Unsere beste (und einzige) Freundin Laika muss uns die Dinos vor'm Zaun verjagen, damit wir passieren können.

Unsere beste (und einzige) Freundin Laika muss uns die Dinos vor’m Zaun verjagen, damit wir passieren können.


Die Geschichte wird erst durch die Dreiecks-Beziehung lebendig. Der an Wheatley aus Portal 2 erinnernde Higs versprüht mit seiner überfürsorglichen, herzlichen Art viel Charisma und der unschuldig, neugierige Blick des dressierten Dinos Laika dürfte nicht nur Kinderherzen zum Schmelzen bringen. Dem Baby-T-Rex wird in Robinson: The Journey eine besondere Rolle zuteil, denn wir dürfen Laika rudimentäre Befehle erteilen. Um einige Puzzles zu lösen, sind wir deshalb auf Laikas Hilfe angewiesen. Das Reptil kann unerreichbare Objekte bergen oder mit lautem Gebrüll bestimmte Saurier verscheuchen, damit wir gefahrlos passieren können. Leider reagiert Laika mitunter spät oder gar nicht auf Befehle, was in Frust mündet. Aber so geht es Hundebesitzern schließlich auch.

Leicht gemacht mit dem Multi-Tool

Robinson: The Journey ist mit Walking-Simulatoren wie Fire Watch vergleichbar. Die meiste Zeit bewegen wir uns im gemächlichen Tempo durch Dschungellandschaften. Waffen gibt es nicht. Robin führt im gesamten Spielverlauf lediglich ein Multi-Tool mit, das zwei Funktionen besitzt. Zum einen können wir damit Lebewesen auf dem Planeten scannen und können dann zu jeder Spezies in der Enzyklopädie Detailinformationen abrufen. Zum anderen können wir mit dem Werkzeug ähnlich wie die Gravity Gun aus Half-Life 2 entfernte Objekte greifen und wegschleudern.

Mit dem Multi-Tool scannen wir Lebewesen und Pflanzen, um sie unserer Enzyklopädie hinzuzufügen.

Mit dem Multi-Tool scannen wir Lebewesen und Pflanzen, um sie unserer Enzyklopädie hinzuzufügen.


Diese Funktion des Multi-Tools ist für die meisten Puzzles essentiell. Um einen Morast aus Teer zu überqueren, bauen wir uns etwa mithilfe von Trümmerteilen eine Brücke. Hin und wieder benötigen wir aber auch die Unterstützung von Higs. Dann wechselt das Spiel in eine isometrische Perspektive. Aus der Luft sehen wir dann Stromleitungen, durch die wir Elektrizität umleiten müssen. Dabei müssen wir das Spannungslimit der Stromquelle beachten und überflüssige Leitungen gegebenenfalls abschalten. Sonderlich viel Hirnschmalz erfordern die Rätsel aber nicht. Einfaches Ausprobieren führt in den meisten Fällen schnell zum Erfolg.

In schwindelnden Höhen kann einem schon mal übel werden. Schließlich sehen wir mittels VR-Brille das Spiel aus der Sicht von Robin.

In schwindelnden Höhen kann einem schon mal übel werden. Schließlich sehen wir mittels VR-Brille das Spiel aus der Sicht von Robin.

Fazit

Robinson: The Journey ist eine erstklassige VR-Präsentation mit hoher Immersion. Es erzählt eine interessante Geschichte über Zusammenhalt und Freundschaft mit sympathischen Figuren und erweckt liebevolle Dinosaurier zum Leben. Die Rätsel wirken allerdings oft zu leicht und Wiederspielwert gibt es so gut wie keinen. Trotzdem zählt Robinson: The Journey zu einem der besten VR-Titel auf dem Markt und ist vor allem für Dino-Fans ein absoluter Pflichtkauf.


Release Date: 08.11.2016
Plattform: PS4
Genre: VR-Adventure
Publisher: Crytek / SIEE
Entwickler: Crytek

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