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Skillet – Unleashed

Skillet – Unleashed

Die US-amerikanische christliche Rockband Skillet feiert heuer ihr 20-jähriges Jubiläum. Wie könnte das besser gefeiert werden, als mit einem neuen Album? Und Lust zu feiern macht Unleashed auf jeden Fall! Die neunte LP ist eine der Lieblingsplatten von Sänger John Cooper, wie er selbst sagt. Und ich schließe mich an.

Vorab wurden ja bereits zwei Tracks veröffentlicht, die richtig Lust auf die CD gemacht haben: Feel Invincible, der vor Energie nur so strotzt, und die Powerballade Stars. Die beiden stehen stellvertretend für das, was auf Unleashed noch zu hören ist.

Wie zum Beispiel Back From The Dead, der als Song Nummer 2 zwischen den beiden genannten Liedern kommt und auch auf dem Nova Rock schon vorgestellt wurde. Ba-ba-ba-ba-ba-ba-ba-back. Na, klingelt’s? Oder Saviors Of The World, bei dem es schwerfällt, still sitzen zu bleiben. Die Gitarren sind laut und der Beat treibt einen nur so an.

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Natürlich kommen altbekannte und Skillet-typische Elemente auf Unleashed auch nicht zu kurz. I Want To Live punktet sowohl mit dramatischen Cellos als auch dreckigen Gitarrenriffs. Watching For Comets ist eine andere Powerballade, in der John zur Abwechslung eher säuselt als singt und – natürlich – Gänsehaut pur verursacht. Und auf vielen der Tracks gehen John und Schlagzeugerin Jen Ledger ihre gesangliche Symbiose ein, die einfach passt wie die Faust aufs Auge.

Die Songs Famous (Nr. 6) und Lions (Nr.7) stechen auf Unleashed wohl am meisten heraus. Bei Ersterem kommt mehr elektronische Hilfe zum Einsatz, aber im Refrain steht noch der rockige Sound im Vordergrund, keine Sorge. Skillet wissen nach wie vor, wie man beides gut mixt. Tanzbar ist Famous auf jeden Fall.

 

Letzterer, Lions, ist eine Midtempo-Nummer mit entspannten Strophen, die sich in Bridge und Refrain geradezu hymnenartig aufbaut. Sie hebt sich ab, weil sie das Tempo auf Unleashed kurz angenehm drosselt.

Denn nach einer kurzen Stille wird man dann sehr böse begrüßt. Jede Sekunde, jede angeschlagene Seite, jeder gesungene Ton klingt definitiv wie Out Of Hell. Der Chorus ist dafür schon fast zu süß. Aber das heißt nicht schlecht!

Fazit

Unleashed klingt tatsächlich so wild, wie der Name annehmen lässt. Und es John im Interview ja auch versprochen hat. Dieses Album in Zimmerlautstärke zu hören ist gerade zu unmöglich! Man muss es einfach laut aufdrehen. Meine Nachbarn können das bestätigen.

Übrigens kommen Skillet im Dezember nach Wien. Die Arena Wien ist am 2. Dezember the place to be. Wir sehen uns, oder?

Skillet – Unleashed

Für Fans von: Thousand Foot Krutch, Three Days Grace
Atlantic (Warner)
05.08.2016
Gesehen um € 17,988punkte-cd-review_neu

Gewinnspiel

Und noch am Rande: Wir haben 3×1 physisches Exemplar von Unleashed für euch zum Gewinnen gecheckt. Schaut auf unserer Facebook-Seite vorbei, da gibt’s die Details!

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