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Tom Clancy’s The Division im Test

Tom Clancy’s The Division im Test

It’s dangerous to go alone

Im neusten Ableger des Tom Clancy‘s Franchise schickt man uns in das einst so lebenswerte New York. Nun hat ein biologischer Angriff auf die Bevölkerung nicht nur zahlreichen Bewohnern das Leben gekostet, sondern auch die Stadt ordentlich in die Mangel genommen. Zahlreiche Stadtteile sind kontaminiert und auf den Straßen sorgen Plünderer und Verbrecher für  Anarchie und Chaos. Als letztes Mittel setzt man auf eine Elite-Spezialeinheit: The Division. Als Teil dieser wurden wir nun aktiviert und versuchen die Stadt wieder unter Kontrolle zu bekommen. Doch dazu stellt man uns noch vor einige Herausforderungen.

Wir fühlen uns fast schon wie Batman, der sein Zeichen am Himmel erblickt, als unsere Agentenuhr zu leuchten beginnt und uns somit signalisiert: The Division braucht dich. Also melden wir uns noch einmal bei allen Freunden und der Familie, lassen alle Hausarbeit liegen und decken uns mit reichlich Pizza und Elektrolytgetränken ein, denn eines ist uns bereits von Anfang an klar: Man rettet mal nicht eben so einfach New York.

Wir sichern unsere Operationsbasis

Wir sichern unsere Operationsbasis.

 

It’s all about your face

Bevor wir unseren Alter Ego Agenten nach Manhattan schicken dürfen, wartet aber erst einmal ein kurzes Tutorial inklusive Facelifting auf uns. Hier können wir unseren Protagonisten nicht ganz nach Belieben optisch formen. Neben der Wahl des Geschlechts haben wir jedoch nur eine spärliche Auswahl an Gesichtern, sowie Merkmalen zur Verfügung. Das macht aber nichts, denn schließlich verstecken wir diese sowieso anschließend im Outfit unserer Wahl.

Uns gehts noch gut, nix passiert.

Uns geht’s noch gut, nix passiert.

 

Wir beginnen unser Abenteuer in Brooklyn, wo wir zunächst die wesentlichen Spielbestandteile und erste Hintergrundinformation zu den Vorkommnissen anhand eines Tutorials erklärt bekommen. Kaum ist unser Charakter auch schon auf Level 3 von momentan maximal 30 möglichen Level aufgestiegen, dürfen wir weiter nach Manhattan, um dort eigens Augen auf das Geschehnis zu werfen.

It’s all about your base

Ein wesentlicher Spielbestandteil von The Division ist unsere Operationbasis von welcher aus wir die Kontrolle über New York zurückerlangen wollen. Die Basis besteht im Wesentlichen aus den drei Flügeln Sicherheit, Technik und Medizin, welche analog zu unserem bevorzugten Spielstil ausgebaut werden kann. Dafür werden spezifische Punkte der jeweiligen Kategorie benötigt, welche wir im Zuge unserer Einsätze, Ereignisse oder Nebenaufgaben sammeln können. Durch den jeweiligen Ausbau der Flügel schalten wir neue Fertigkeiten und Vorteile für unseren Charakter frei. Dabei setzen Techniker mehr auf Gadgets, wie Granaten oder mobile Geschütze, Sicherheitsexperten auf Schilde und Sanitäter auf die Aufrechterhaltung der eigenen Gesundheit, wie der der Mitstreiter. Für jeden Spielertyp ist etwas dabei.

In welchen Flügel die Punkte investiert werden, ist dem Spieler überlassen.

In welchen Flügel die Punkte investiert werden, ist dem Spieler überlassen.

 

It’s all about being safe

Auf unserer Rundreise durch Manhattan erkunden wir mit steigendem Level immer mehr der einzelnen Bezirke. Beim jeweiligen Betreten weist man uns auf den vorgeschlagenen Charakterlevel und somit auf die zu erwartende Gegnerstärke hin. In den jeweiligen Gebieten finden wir immer eine sichere Zone, bezeichnet als Safehouse, in der wir uns ausreichend für unsere Reise ausrüsten können. Zudem informiert man uns hier nicht nur über Einsätze, die uns in der Hauptgeschichte weiterbringen, sondern auch über zahlreiche Nebenmissionen und Ereignisse. Bei Nebenmissionen helfen wir z.B. der örtlichen Polizei bei der Verteidigung von Gütern, erforschen ein von Viren befallenes Gebiet oder stellen eine Satellitenverbindung wieder her. In Nebenmission begeben wir uns auf die Suche nach vermissten Personen oder schalten wichtige feindliche Ziele aus.

Im Flüchtlingslager wird gerade Gulasch gekocht.

Im Flüchtlingslager wird gerade Gulasch gekocht.

 

Alle dienen aber nur einen Zweck: Unsere Charakter reich mit Erfahrung, Ausbaupunkten und neuem Inventar zu beschenken. Um nicht alleine im Kampf gegen Plünderer und Verbrecher zu stehen dient und das Safehouse auch als Interaktionspunkt mit weiteren Agenten um gemeinsam New York sicherer zu machen. Neben den zahlreichen Aufgaben bietet jeder Stadtteil auch eine Fülle an Sammelobjekte, die uns näher von Situationen vor, während und nach dem Virusausbruch.

It’s all about some space

Wer aber auf die richtig große Beute aus ist, den wird es früher oder später in die kontaminierte PvP-Zone von Manhattan treiben: der Dark Zone. Diese können wir direkt durch einen der Zugänge betreten. Aber aufgepasst, denn hier herrschen andere Regeln, denn nicht nur unser Divison-Squad begibt sich auf Erkundungstour. Neben zahlreichen NPC-Gegnern treffen wir nämlich auch auf andere Spieler und diese sind uns nicht immer freundlich gesinnt. Gerade in der Dark Zone kommt es vor, dass andere Agenten abtrünnig werden und die erlangte Beute nur für sich beanspruchen wollen.

Die Karte ist oftmals unser wichtigster Begleiter

Die Karte ist oftmals unser wichtigster Begleiter.

 

Des Weiteren gibt es hier ein eigenes Level System, das eher einer Rangliste gleicht. Für erfolgreiche Extraktionen oder Erkundungen steigen wir in unserem Level auf. Werden wir aber z.B. von abtrünnigen Mitspielern erschossen so sinkt der Level wieder. Je höher der Level umso besser werden die Belohnungen. Zusätzlich gibt es eine eigene Währung für Gegenstände aus der Dark Zone und Schlüssel mit denen bestimmte Truhen in diesem Gebiet geöffnet werden können.

Always On is not always fun

Tom Clancy’s The Divison setzt primär auf eine Mehrspieler Erfahrung. Daher ist eine permanente Internetverbindung von Nöten. Ist die Verbindung aufgebaut kann Manhattan als einsamer Wolf alleine oder mit bis zu vier weiteren Spielern im Squad durchforstet werden. Doch gerade letzteres sorgt momentan noch ab und zu vor Unstimmigkeiten. So verlieren Mitspieler die Verbindung zum Squad, Gegner erhalten nur zeitversetzt Schaden und im „Worst-Case“ sorgt eine hohe Latenz dafür, dass man plötzlich das Zeitliche segnet. Wir sehen diesen Kinderkrankheiten allerdings noch wohlgesonnen gegenüber und hoffen auf baldige Verbesserung.

Fazit

Tom Clancy’s The Divison bietet uns Action, Gefechte und Power Ups der feinen Sorte. Auch an Spielzeit wird nicht gegeizt, haben wir erst nach ca. 25h haben den Endgamecontent auf Level30 erreicht. Dieser bietet uns eine neue Währung, tägliche Herausforderungen und einen weiteren Schwierigkeitsgrad auf der wir die Einsätze nochmals spielen können. Aber auch in der Dark Zone ist ab und zu einiges Los und Feuergefechte vorprogrammiert. Allerdings vermisst man bei diesem Onlinetitel etwas die Storyline. Zwar wird uns allerhand an Zusatzinformation und Hintergrund zum Endzeit Manhattan geboten, die Tiefe fehlt uns aber dennoch ein bisschen. Wer allerdings auf die geballte Ladung Multiplayer Aktion hofft, der kann mit The Divison nichts falsch machen. Wer sich traut, findet uns in der Dark Zone. Wir freuen uns schon auf euer Loot.


Release Date: 08.03.2016
Plattform: PS4, Xbox One, PC
Genre: Online-Rollenspiel, Third-Person-Shooter
Publisher: Ubisoft

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