Home   /   Kolumnen  /  Musik  /  Top!  /   Wir sind alle schuldig: Die 9 schlimmsten Konzertsünden

Wir sind alle schuldig: Die 9 schlimmsten Konzertsünden

Wir sind alle schuldig: Die 9 schlimmsten Konzertsünden

Es gibt Dinge, die man auf Konzerten einfach nicht tut – und trotzdem passieren sie allzu oft. Auch du hast sicher schon die eine oder andere Konzertsünde begangen! Und ich ebenfalls!

Die 9 schlimmsten Konzertsünden

Und, wie war das Konzert gestern?

Die Band war super, aber leider waren da so Vollidioten, die …

Kommt dir das bekannt vor? Ja, höchstwahrscheinlich wurde über dich auch schon mal genau so geredet. Denn es gibt vieles, dass du bei Konzerten falsch machen kannst. Manches stört deine Mitmenschen direkt, anderes gehört sich schlicht nicht. Beginnen wir mit den Kleinigkeiten und arbeiten uns zu den echten Konzertsünden hoch!

Sünde Nr. 1: Ein Shirt einer anderen Band anhaben

Sündiges Verhalten beginnt schon bei der Kleiderwahl. Klar ist das banal, aber Kleider machen eben Leute und senden eine Message. Was willst du also sagen, wenn du beim Konzert mit dem Shirt einer anderen Band ankommst? Ich bin zwar hier, aber eigentlich höre ich was ganz anderes? Die Band auf meinem Shirt ist eh viel geiler? Auch wenn das Shirt noch so stylish ist und du nur Bandshirts trägst; warum nicht das der heutigen Band? Das kann man sich vor Beginn beim Merch zulegen!

Mehr: Leute die jeder Mercher kennt

Sünde Nr. 2: In der ersten Reihe stehen und nicht mitfeiern

Für Hardcorefans ist die erste Reihe der Heilige Gral eines Livegigs. Sehr sehr viele Leute würden liebend gerne genau dort stehen. Dort, wo du stehst. Und dann machst du auf Baum und stehst da wie angewurzelt? Das ist nicht fair! Auch nicht der Band gegenüber: Denn die sieht dich, wie du nur mit dem Kopf nickst und nicht aussiehst, als würdest du dich wirklich amüsieren – und behält vielleicht ausgerechnet DAS in Erinnerung. Wenn du also vorne stehst, feier gefälligst ordentlich ab!

nova-rock-festival-2016-by-Alex-Blach

(c) Alex Blach

Sünde Nr. 3: Nicht springen, wenn die Künstler das Stichwort geben

Klar, du schleppst dich müde nach der Arbeit zum Konzert, die Füße tun dir weh, die große Handtasche stört, du hast einen Becher in der Hand – Ausreden gibt es genug. Darum hast du diese Konzertsünde 100%ig schon mal begangen. Und ich auch. Überhaupt jeder. Trotzdem solltest du dich das nächste Mal am Riemen reißen. Wenn die Musiker die Menge also zum Singen, Springen oder zu sonstigen Aktionen auffordern, machst du mit! Dann wirst du garantiert noch mehr Spaß haben! Versuch es das nächste Mal, okay? Ich mach’s auch, versprochen!

Sünde Nr. 4: Becher durch die Luft werfen

Den Sinn dahinter habe ich noch nie verstanden. Du hast 1 € Bechereinsatz gezahlt (Kleinvieh macht auch Mist) und wenn du deinen noch (halb)vollen Becher schmeißt, hast du auch noch Geld für ein Bier bezahlt, das du gar nicht trinkst. Also gute 5 € für – was genau? Wenn dir dein Geld nichts Wert ist, fein, aber die physikalischen Gesetze unserer Welt ergeben nun mal, dass alles wieder runter kommt. Ein Pechvogel bekommt dann deinen Becher auf den Kopf und eine Bierdusche dazu. Muss das wirklich sein? Nein verdammt, das muss es nicht! Lass deine Freude lieber beim Tanzen raus!

Sünde Nr. 5: Jemanden auf die Schulter nehmen

Ja, du willst die bestmögliche Sicht auf die Bühne haben und den Abend in vollen Zügen genießen. Aber guess what, das wollen wir anderen in der Menge auch! Wer hinter dir und deinem Partner in Crime steht, sieht dann aber gar nichts mehr und ist gezwungen, weiter nach links und rechts zu rücken. Das ist nicht sehr cool von euch, Fans sollten sich schließlich unterstützen! Und wenn wir mal ehrlich sind, bequem ist es weder für den, der drauf sitzt als für die arme Person mit der Last auf den Schultern. Auch ein Fliegengewicht wird irgendwann zum Elefanten! 😉

Sünde Nr. 6: Alles mit dem Smartphone dokumentieren

Weißt du, mal ein Schnappschuss oder ein Video von deinem Lieblingssong ist cool – aber wir Menschen hinter dir möchten die Bühne auch mit unseren eigenen Augen und nicht nur durch deinen Bildschirm sehen! Mach also deine paar Erinnerungsbilder und steck dein Smartphone (oder noch schlimmer: Tablet) dann bitte wieder weg. Das sollte es dir Wert sein, denn beim Tanzen achtet niemand auf dein neuestes iPhone!

onerepublic-live-stadthalle-wien-2014-3

(c) Aylin Izci

Sünde Nr. 7: Lauter grölen als der Sänger

Das wird jetzt vielleicht dein Ego verletzen, aber: Niemand hat x Euro dafür gezahlt, DICH singen zu hören. Sorry, not sorry. Natürlich will dir niemand verbieten, mitzusingen – hab unbedingt deinen Spaß und sing inbrünstig mit! Aber schau dabei drauf, dass die Lautstärke angemessen ist. Wenn du von allen Seiten mit bösen Blicken bedacht wirst, ist es schon zu laut, trust me.

Sünde Nr. 8: Die ganze Zeit reden

Eine Konzerthalle ist kein geeigneter Ort für den Kaffeeklatsch mit deinen besten Freunden. Selbst wenn du in der hintersten Reihe an der Bar stehst, irgendeinem Fan in der Nähe versaust du mit deinem Gelaber garantiert den Abend! Die meisten möchten nämlich die Musik genießen und nicht wissen, wie es deinem fiesen Ausschlag auf dem Rücken geht. Wenn dich die Band eh nicht interessiert, geh doch einfach raus an die Bar, da gibt’s sicher auch Hintergrundmusik!

Sünde Nr. 9: Verbotene Dinge mitnehmen

Zum Glück ist das wirklich selten, aber dennoch ab und an bei Konzerten zu sehen: Bengalen, Deo- oder Haarsprays, die mit dem Feuerzeug zum Flammenwerfer umfunktioniert werden, und Co. Ganz ehrlich, es hat einen Grund, warum diese Dinge bei einem Konzert verboten sind! Irgendwer verletzt sich sonst – und das bist meist nicht du, sondern jemand anderes. Selbst wenn du es reinschmuggeln konntest, drinnen erwischt dich die Security sowieso und setzt dich unsanft vor die Tür. Erspar dir doch den Stress und hol dir deinen Kick lieber durch die Show!

Und wie viele Konzertsünden hast du schon begangen? Für jede muss du 1x deinen Lieblingssong singen – nicht in der Öffentlichkeit versteht sich! 😉

Merken

Merken

Merken

Merken

Home   /   Kolumnen  /  Musik  /  Top!  /   Wir sind alle schuldig: Die 9 schlimmsten Konzertsünden

Tags

Related Article
One Comment