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Band des Monats März – Rebecca_1147

Band des Monats März – Rebecca_1147

Unsere Band des Monats März ist eine keine Band, sondern eine Solokünstlerin mit besonderem Namen: Rebecca_1147. Hinter diesem Künstlernamen versteckt sich eine nicht ganz Unbekannte. Schon seit Jahren hat Rebecca unterschiedlichen Projekten ihre Stimme verliehen – auch wenn man sie nicht sofort wiedererkennt. Denn als Rebecca_1147 ist sie äußerlich in aufwendige Outfits und musikalisch in Melancholie gehüllt.

Ihr düsteres Debütalbum, das sich irgendwo zwischen Singer-Songwriter, Indie und Alternative ansiedelt, wird groß mit den Worten angekündigt:

Growing Pains ist nicht von dieser Welt, und entschuldigt sich nicht dafür.

All das war für uns Grund genug, Rebecca_1147 auf den Zahn zu fühlen.

Rebecca_1147 – das Interview

Hey Rebecca! Du bist kein unbeschriebenes Blatt, einige Leute werden dich noch als Miss Bex kennen. Woher kam der Wandel zu Rebecca_1147 und der doch anderen Musik?
Rebecca:
Everybody has to start somewhere. Ich habe mit Miss Bex begonnen, mich in die Musikwelt hinein zu fühlen. Sie ist heute für mich wie mein inneres Kind, welches mit weit offenen Augen und voller Neugierde eine neue Welt erblickt hat. Doch dann beginnt erst der Prozess und ich hatte das Glück Menschen für mich zu gewinnen, die meinen weiteren Werdegang positiv beeinflusst haben. Dank dieser Menschen konnte ich mich erst entdecken und all die Dinge, die in mir schlummerten, die für mich wichtig waren und sind, zum Vorschein zu bringen.

Wieder anderen wirst du eher unter deinem bürgerlichen Namen Rebecca Rapp ein Begriff sein. Deinen bekannten Nachnamen verwendest du aber absichtlich nicht, stimmt’s?
Rebecca:
Ja. Meine Musik ist meine Kunst und meine Kunst trägt den Namen Rebecca_1147.

Wie bist du auf den speziellen Namen gekommen?
Rebecca:
Der Name entstand aus dem Gedanken heraus, originell zu sein. Und aus diesem Gedanken wurde die Frage: Wer ist heutzutage schon originell? Wie viele Versionen von uns gibt es eigentlich schon? Wir leben in einer Zeit, wo es alles schon einmal und mehrmals gegeben hat. Auf Instagram habe ich dann versucht, eine freie Zahl in Kombination mit meinem Namen zu finden. Soviel kann ich dazu sagen… es gibt weit mehr als 1000 Rebeccas. Ich füge mich also einfach in die Reihe ein mit Rebecca_1147.

 

In deinem Pressetext steht, dass du dich mit deinem Debütalbum Growing Pains nicht „von einem konkreten Vermarktungsziel“ einschränken lassen wolltest. Wie hat sich das beim Songwriting und Produzieren bemerkbar gemacht?
Rebecca:
Wir haben ja gut zwei Jahre an meinem Album Growing Pains gearbeitet und während dieses Entstehungsprozesses war nie wichtig, wie wir meine Musik vermarkten. Wir haben uns auch keine Deadline gesetzt. Viel wichtiger war die Umsetzung meines Ichs mit seinen Gedanken in Musik und Schaffen. Meine Musik soll meine Weltanschauung zum Besten geben und die Gefühle, die ich hatte, in dieser Zeit, in der wir lebten und jetzt leben. It’s not all about the money.

Zwei der 12 Tracks hast du selbst geschrieben und komponiert. Wie sind die anderen neun entstanden?
Rebecca:
Die Geschichte beginnt eigentlich an dem Tag, an dem ich meine Produzenten von MG-Sound kennenlernen durfte: Wir hatten ein interessantes Gespräch und einigten uns darauf, erst einmal zwei Lieder zu covern um zu sehen, ob wir gut miteinander auskommen würden! Es entstanden die Cover-Songs Wuthering Heights und Love Hurts. Beide findet man heute auf meinem Album. Es entstand ein Arbeitsverhältnis aus gegenseitigem Respekt und großer Neugierde. Die Lieder haben wir gemeinsam gewählt und wurden von Ludwig Coss immens feinfühlig für mich komponiert. Dann gibt es noch einen Song aus einer fremden Feder; Wonderful World. Ich habe ihn gehört und mich augenblicklich verliebt. Während der gemeinsamen Zeit entstanden dann Songs aus meiner Hand. Seitdem schreibe ich ununterbrochen, neues Material für das nächste Album ist schon zur Genüge vorhanden.

Spielst du immer noch Geige oder andere Instrumente?
Rebecca:
Die Geige ist so ein wundervolles Instrument, aber leider beherrsche ich sie heute nicht mehr so wie als Kind! Aber ich traue mir zu, eines Tages bei einem Konzert eine Geige auszupacken. Meine vollste Hingabe hat im Moment die Gitarre, auf der ich auch meine Songs schreibe. Meine Klavierkünste sind begrenzt, aber ausreichend.

Anders als die erste Single Running Up That Hill vermuten lassen würde ist das Album sehr melancholisch, eher geprägt von Mid-Tempo-Nummern und Balladen. Bist du privat auch ein melancholischer Mensch?
Rebecca:
Ja! Ich versinke gerne in Melancholie. Für mich bedeutsam waren immer die Songs, die mich zum Nachdenken gebracht haben.

rebecca_1147-growing-pains-cd-cover

„Growing Pains“ CD Cover

 

All deine Musikprojekte haben eines gemeinsam: extravagante Outfits. Würdest du dich als Fashion victim bezeichnen?
Rebecca:
Fashion victim ist ein tolles Wort! Wenn ich jetzt ja sage, dann würde ich aber Menschen beleidigen, die tatsächlich der Mode ihr Leben gewidmet haben. Ich erfinde mich nur gerne neu und liebe es zu experimentieren. Es hängt einfach alles zusammen: die Videos, die Musik, das Outfit, die Gestik

Dein Debütkonzert hattest du im B72 in Wien. Wie war der Abend für dich und wie fiel das Feedback der Fans aus?
Rebecca:
Ich werde mich auf ewig an diesen für mich magischen Abend erinnern. Es war eine unglaublich positive Atmosphäre und wir hatten alle einen schönen Abend.

Was steht in diesem Jahr noch bei dir an? Wird es eine Tour geben?
Rebecca:
Jetzt ist mal das Album am Markt. Was das Jahr 2017 dann so bringt, wird sich zeigen!  Wir werden natürlich auch live präsent sein. Genauere Termine wird man dann auf meiner Homepage finden.

Wir sind gespannt und werden das regelmäßig checken! Viel Erfolg, Rebecca_1147!

Photo: (c) Hilde van Mas

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