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Die Schöne und das Biest – Filmkritik

Die Schöne und das Biest – Filmkritik

Die Schöne und das Biest – diesmal mit echten Schauspielern.

Die Geschichte von dem zum Biest verfluchten Prinzen (hier gespielt von Dan Stevens) und der schönen Belle (Emma Watson) dürfte wohl jedem bekannt sein. Der offensichtliche Vergleich ist natürlich sofort mit dem Zeichentrickfilm von 1991, mit dem viele aufgewachsen sind. Dachten sich wohl auch alle, die an dem Film mitgewirkt haben, denn bis auf wenige Änderungen handelt es sich um eine exakte Kopie. Ich habe zum Vergleich das Original noch einmal überflogen. Das Dorf ist in der Neuauflage mehr eine kleine Stadt – Änderungen gehen in diese Richtung. Die großartigen Lieder und Choreografien hingegen wurden fast eins zu eins umgesetzt und erweitert, mit auffälligerer instrumentaler Untermahlung. Und CGI.

Die Neuauflage von Die Schöne und das Biest ist ein wahres Effektfeuerwerk, allerdings nicht immer in positiver Hinsicht. Dass Kandelaber Lumière (Ewan McGregor) durch CGI zum Leben erweckt wird funktioniert beispielsweise sehr gut. Warum allerdings gerade das Biest in vielen Szenen einfach unecht wirkt, erschließt sich mir nicht. Und anscheinend hat Regisseur Bill Condon nach den Twilight-Filmen Geschmack an schlecht animierten Wölfen gefunden. Man kann dem Film die oft magische Atmosphäre nicht absprechen, wer allerdings allergisch auf schlechtes CGI reagiert sollte sich den Film noch einmal überlegen.

Aber auch wenn alles etwas düsterer (und natürlich echter) ist als in der Vorlage, handelt es sich doch auch um einen Film für Kinder, die auf so was weniger Wert legen. Wohl auch auf die Tatsache, dass Emma Watson nur ihre Mundwinkel unter Kontrolle zu haben scheint, und sonst mit komplett starrem Gesicht durch den Film geht. Singen ist auch nicht ihre Stärke, aber der Rest gleicht das mehr als aus. Ich bin mir nicht sicher, ob man einen Charakter wie Gaston je realistisch darstellen könnte, aber Luke Evans gibt sich immerhin Mühe.

Fazit

Als jemand, der nicht voller Nostalgie für die alten Disney-Filme ist, fand ich die Neuauflage von Die Schöne und das Biest ganz OK, sogar gut an vielen Stellen. Ob wahre Fans des Originals das auch so sehen werden, kann ich leider nicht beurteilen, aber zumindest eine andere Belle wäre wohl besser gewesen.

Kinostart: 16.3.2017
Genre: Märchen
Regisseur: Bill Condon
Cast: Emma Watson, Dan Stevens, Ewan McGregor, Luke Evans
Land: USA
Dauer: 130 Minuten
Filmverleih: Disney
Für Fans von: Disney-Filmen

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