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Gamescom 2017: Shadow of War

Gamescom 2017: Shadow of War

Entwicklerstudio Monolith Productions hat im Jahre 2014 mit Mittelerde: Mordors Schatten einen Sensations-Hit gelandet. Das Spiel war eine perfekte Kombi aus Assassin’s Creed und der Batman: Arkham Reihe und behandelte eine eher unbekannte Storyline aus dem Herr der Ringe Universum. Nun dürfen wir uns endlich auf den Nachfolger freuen. Bei der Gamescom 2017 hatten wir die Gelegenheit Shadow of War auszuprobieren, während uns die Orks über die Schulter blickten.

Auf den ersten Blick ist Shadow of War seinem Vorgänger sehr ähnlich. Der Spieler schlüpft wieder in die Rolle des Talion, in dem nach wie vor der Geist von Celebrimbor weiterlebt. Auch die Landschaft hat sich in der Demo nicht wirklich verändert. Wir sind nach wie vor in dem düsteren Land Mordor und kämpfen nach wie vor gegen oder auch mit Orks. Selbstverständlich gibt es auch wieder das beliebte Nemesis System, wo wir Jagd auf Ork Häuptlinge und andere Oberhaupte machen können. Dieses System wurde jedoch neu überarbeitet, ist um einiges umfangreicher und wird auch mit der Story gekoppelt. Wie das genau funktionieren wird, konnten wir in der kurzen Zeit leider nicht erfahren.

Selbst die Orks waren von Shadow of War begeistert.

Neue Gegner und Festungen

Das Nemesis System wurde auch um Fortresses erweitert, die es einzunehmen gilt. Selten hat das Erobern einer Burg so viel Spaß gemacht. Hier gilt es mit Taktik zu arbeiten, denn wer sich mit seiner Armee Hals über Kopf in die Festung stürzt, darf sich auf einen Kampf mit übermächtigen Gegnern einstellen. Und da wir gerade von übermächtigen Gegnern sprechen: Endlich gibt es neue Arten von Orks, wie die Necromancer, die Tote wiederauferwecken können. Dieses Mal wird man nicht nur gegen die Ork-Rasse kämpfen, sondern kann sich auch gegen einen Balrog, die Nazgûl, inklusive Witch King und dem dunklen Lord, Sauron himself behaupten. Ich will ehrlich sein: Spätestens hier hat der Hype Train auch bei mir Station gemacht.

Selbstverständlich ist es wieder wichtig, sich eine eigene Armee aufzubauen, worauf in Shadow of War viel mehr Fokus gelegt wird. Abgesehen von Trollen und Caragore gibt es dieses Mal auch Drakes, was massiv spaßig ist. Damit sich der Flug mit einem Drake auch wirklich auszahlt, wurden die Maps um einiges vergrößert und abwechslungsreicher gestaltet. Auf diesen größeren Maps trifft man auch auf neue menschliche NPC Alliierte, von denen wir im Demo aber leider noch sehr wenig sehen durften.

Insgesamt betrachtet gibt es schon einige Neuigkeiten, Shadow of War spielt sich aber trotzdem genau gleich wie sein Vorgänger. Da wir hier jedoch nur von einem 30 Minuten Demo berichten können, soll das nicht die endgültige und vor allem keine negative Meinung sein. Das Fortress System hat uns extrem begeistert und die neuen Gegner machen Vorfreude auf mehr. Doch wir müssen uns leider noch bis 10. Oktober gedulden, bis wir Shadow of War länger als eine halbe Stunde spielen können.

 

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