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Iss den verdammten dänischen Hotdog! – oder: Wie du Festivals als Neurotiker erträgst

Iss den verdammten dänischen Hotdog! – oder: Wie du Festivals als Neurotiker erträgst

Mal abgesehen von den betrunkenen Typen, die es aushalten, den ganzen Tag im Wavebreaker zu verbringen um am Abend ihren Sonnenstich mit einem Kübel Sangria beschwichtigen (in den wahrscheinlich gerade vorher jemand reingekotzt hat), fühlen sich viele Festivalbesucher die meiste Zeit ziemlich unwohl.

Was ihr machen müsst, damit ihr alle, die nach einem Tag ohne zu duschen schon die Nerven wegschmeißt, trotzdem ein bisschen Spaß habt? Vier einfache Tipps machen euch das Leben am Festival leichter.

4 Tipps, mit denen jeder Neurotiker am Festival überlebt

Tipp #1: Bleib nicht nüchtern!

Du wirst dir die ersten Festivalbesuche einreden, dass du dich besser als die anderen fühlen wirst, wenn du einfach nichts trinkst, aber das stimmt nicht. Es hat einen Grund, warum die meisten schon um 8 in der früh das erste Bier trinken. Alles wird dir ein bisschen mehr egal und du nimmst den Staub und den Schweiß gar nicht mehr als so negativ wahr. Vielleicht schaffst du es dadurch sogar, Spaß daran zu finden. Trink dazwischen mal ein Cola-Light, damit du nicht in der Sonne einpennst und elendig zugrunde gehst.

Restfett am Festival - nichts für Neurotiker?

Restfett am Festival – nichts für Neurotiker?

Tipp #2: Nimm dir Pflege- oder Styling-Produkte mit!

Egal ob als Mann oder Frau, nach dem dritten Tag trinken (Regel Nummer 1!) wirst du dich wahrscheinlich nicht mehr wohl in deiner Haut fühlen. Du musst irgendwas tun, damit du dich wieder frisch fühlst. Geh‘ zu einer Zeit duschen, zu der die meisten schlafen, und schmier‘ dir ein bisschen Pflegeprodukt ins Gesicht oder Gel in die Haare. Dir wird es besser gehen. Mädchen haben es hier (mit Trockenshampoo und einem Turnbeutel voller Make-up) ein bisschen einfacher.

Tipp #3: Geh spät schlafen, steh früh auf!

Untertags ist es sauheiß, in der Nacht kälter als in der Arktis. Am Festival herrscht Wüstenklima, also verhalte dich dementsprechend. Das Zelt wird nach 7 zu einem Brutkasten. Stell dir den Wecker, wenn du so nicht aufkommst, damit du dich um 9 nicht klatschnass aus dem Zelt quälst und dich erst mal den halben Tag wie der letzte Dreck fühlst. In der Nacht solltest du dir unrealistisch viel anziehen und nur ein paar Stunden schlafen. Wenn du das nicht tust, wirst du krank und sich die nächsten Tage von Medikamenten zu ernähren, anstatt von Bier, wird auf einem Festival ziemlich uncool.

Einmal Fliegen, bitte! - Festivals 2015

Tipp #4: Iss den verdammten dänischen Hotdog!

Gesunde Ernährung ist zwecklos und Dosenfutter ist widerlich. Es gibt diese Spezialität mittlerweile fast überall und sie ist das reinste Wundermittel. Das Fett hilft dir, lange bis zur nächsten Futter-Gelegenheit durchzukommen, das Brot gibt dir sofort Energie und die Gürkchen helfen gegen mögliche Kopfschmerzen. Glaub ich.

So oder so wirst du dich am letzten Festival-Tag hassen, dich nicht mehr in den Spiegel schauen wollen und dir schwören, nie wieder zu trinken. Diese Punkte sollten dir zumindest helfen, die Zeit so erträglich wie möglich zu machen.

Oder du nimmst dir ein Hotel. Schwachstelle.

Photos: (c) Lennart Horst

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