Home   /   Games  /   Life is Strange: Before the Storm im Test

Life is Strange: Before the Storm im Test

Life is Strange: Before the Storm im Test

Life Is Strange ist zurück und zeigt im Prequel, was Chloe in der Zeit vor Max’ Zeitreisen getrieben hat. Kommt der zweite Teil an den genialen Vorgänger heran, der eines der emotionalsten Spiele des Vorjahres war?

Super Sweet 16

Chloe ist 16 Jahre alt und lebt im fernen Arcadia Bay… Nach einem tragischen Unfall lebt sie mit ihrer Mom in einem Haus, wo diese die ganz normalen Probleme einer pubertierenden Lady durchmacht. Nächte Ausgänge, Schule, Probleme im Freundeskreis und alles was dazu gehört. Neben den zwischenmenschlichen Meinungsverschiedenheiten über Schule und Drogen, kommt noch der neue Freund ihrer Mutter ins Geschehen, den man bereits aus der Max Ära kennt. Kotzbrocken sonder gleichen, der in Before the Storm noch dazu ein arbeitsloser Tunichtgut ist. Und so wird Chloe immer mehr zu einem Pulverfass, das zu überlaufen droht.
Doch als sie Rachel Amber, den Superstar der Blackwell Highschool, kennenlernt, ändert sich alles. Gemeinsam verbindet sie etwas, das sie selbst erst herausfinden müssen – das beinhaltet auch andere Geheimnisse in Arcadia Bay!

Frank, ein altbekanntes Gesicht. Doch zahlen wir ihm unsere Schulden zurück oder geben es unserer Mom mit Geldnot?

Ein vollwertiges Life is Strange

Life Is Strange hat alle Spieler bewegt. Egal ob Groß, Klein, Jung oder Alt. Die Story war grandios und nun soll, während Entwickler Dontnod an Staffel 2 arbeitet, mit dem Prequel “Before The Storm” ein wenig Abhilfe geschaffen werden. Schon in der ersten Szene wird klar, dass Life Is Strange keine halben Sachen macht, selbst bei einer Vorgeschichte. Chloe ist ein typischer Teenager-Rebell, mit dem sich sicher einige der Generation X identifizieren können und auch wissen, wie sie auf Situationen und Fragen reagieren muss, um eine Diskussion zu gewinnen. Dies ist nämlich Chloes „Special Ability“, wenn man sie mit der vorherigen Protagonistin vergleicht. Hier geht es drum im Dialog dem Gegenüber den Wind aus den Segeln zu nehmen und sich behauptend einen Vorteil zu verschaffen. Dazu dienen kleine Mini-Spiele, in denen man das Gegenüber gezielt mit Schimpf-Phrasen zum Schweigen bringt.
Auch Entscheidungen werden wieder vom Spieler gefordert, die – zumindest in Episode I “Awake” – noch keine großen Auswirkungen haben. Außerdem muss Chloe bzw. der Spieler mit vielen Fakten zurechtkommen, die in der Geschichte zwar bereits bekannt sind, dem Spieler aber wenig Durchsicht bringen und im Dunkeln lassen.

Mit Romantik wird auch in „Before the Storm“ nicht gespart. Allerdings in der ersten Episode ist Rachel noch etwas zurückhaltend zu Chloe.

Fazit

Life Is Strange: Before The Storm steht dem Original um Nichts nach, der Stil- und die Emotions-Regler werden gleich auf 100 Prozent hochgefahren und man ist schnell im Geschehen drin, egal ob man sich nun mit Chloe identifizieren kann (oder nicht?!?). Hoffentlich erfahren wir noch mehr Hintergründe zu Chloe und ihren Kameraden, denn soziale Interaktion mit Schulkameraden kommt im Vergleich zum ersten Teil (zumindest in Episode 1) noch etwas zu kurz. Wer mit dem Gedanken „Ich weiß ja eh schon, wie es ausgeht“ in das Spielgeschehen hineingeht, der wird eine große Überraschung erleben. Denn die Geschichte, die wir mit Chloe erleben dürfen ist zwar zu einem kleinen Teil mit der Zukunft verknüpft, aber man spielt eine komplett eigenständige, ausgereifte Story, die sogar Neueinsteiger begeistern wird.


Release Date: 31.08.2017
Plattform: PS4, Xbox One, PC
Genre: Story Adventure
Publisher: Square Enix
Entwickler: Deck Nine Games

Home   /   Games  /   Life is Strange: Before the Storm im Test

Tags

Related Article