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Smash Bros., Mario Party & Co. – Nintendos kommende Switch Highlights

Smash Bros., Mario Party & Co. – Nintendos kommende Switch Highlights

Was war das heuer nur für eine E3? Schon lange gab es nicht mehr ein so solides Highlight-Sortiment wie dieses Jahr. Auch Nintendo hat sich da nicht lumpen lassen: Mit Krachern wie einem neuen Smash Bros., Mario Party und den Pokémon Switch Ablegern Let’s Go Pikachu und Let’s Go Eevee gibt es demnächst ordentlich hochkarätiges Futter für den Handheld Hybriden. Wir haben uns für euch beim Post E3 Event von Nintendo in Frankfurt einige der kommenden Titel genauer angeschaut.

Unlimited Smashing: Super Smash Bros. auf der Switch

Der vermutlich am sehnlichsten erwartete Titel ist der neueste Teil der Smash Bros. Reihe, der am 7.Dezember für die Switch releast wird.

Mit stolzen 66 Kämpfern bietet Smash Bros. Ultimate die bislang größte Auswahl an Charakteren. Neben alten Bekannten, wie Mario, Fox und Link (in gleich drei (!) Varianten spielbar) stoßen mit Ridley, Samus’ Nemesis aus der Metroid Reihe, und den Inklingen aus Splatoon, zwei komplett neue Fighter dazu.

Mehr Charaktere denn je - Bei 66 Fightern ist für jeden Geschmack was dabei.

Mehr Charaktere denn je – Bei 66 Fightern ist für jeden Geschmack was dabei.

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Die beiden Neuen fügen sich gut in den Fighter-Roster ein und machen schon beim ersten Spiel richtig Laune. Der massive Ridley spielt sich für seine Größe überraschend agil und teilt mit mächtigen Moves hammerhart aus – ein guter Charakter für Einsteiger, der auch mit wenig mechanischer Finesse schnelle Erfolge erzielen lässt. Im Gegensatz dazu fordern die Inklinge einen merklich höheren Grad an spielerischem Geschick ein. Ähnlich wie im Original-Game leert auch hier jeder Angriff das “Tintenreservoir”, das immer zeitig nachgefüllt werden will, um nicht plötzlich handlungsunfähig im Geschehen zu stehen.

Neben den neuen Fightern hat Nintendo auch einigen der alten Bekannten einen “Facelift” spendiert. So kommt z.B. Link jetzt im Breath of the Wild-Outfit daher, was sich auch auf seine Attacken auswirkt: Bomben sind jetzt fernzündbar und Pfeile können aufgesammelt werden, um nur ein Beispiel zu nennen. Mit Neuerungen wie diesen bietet Smash Bros. Ultimate auch alten Hasen einiges zu entdecken und bringt wider frischen Wind in die Serie.

Auch das Gameplay fühlt sich ein Stück weit überarbeitet an und ist insgesamt wieder einen Zacken schneller und dynamischer als in den beiden Vorgängerteilen. Mit der Wiedereinführung von Gameplay-Mechaniken wie Air- und Wavedashing scheint Nintendo dabei auch ein Stück weit auf die kompetitive Smasher Szene zuzugehen zu wollen, die bislang zum allergrößten Teil auf dem GameCube Ableger der Serie aktiv ist. Ob und wie die Szene die Neuerungen aufnimmt bleibt bis zum finalen Release abzuwarten.

Natürlich ist der unbestreitbar beste Controller für Smash Bros auch wieder am Start.

Natürlich ist der unbestreitbar beste Controller für Smash Bros auch wieder am Start.

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Auf jeden Fall positiv ankommen sollte die Tatsache, dass sich auch der neueste Teil der Serie wieder mit den beliebten GameCube Controllern steuern lässt. Über einen Adapter lassen sich bis zu vier Controller an die Dockingstation anschließen. Natürlich lässt sich auch unterwegs alleine, mit Freunden oder Online im handheld Modus, per Joy-Con oder mit Switch Pro Controllern spielen. So können insgesamt bis zu acht Spieler und Spielerinnen an einer Switch Konsole gleichzeitig zocken.

Pokémon Let’s Go – Pokémon Go meets Gelbe Edition

Ein weiterer heiß erwarteter Titel, den wir beim Post E3 Event, zumindest in einer Demo-Version, anspielen konnten war Pokémon Let’s Go, das für den 16. November terminiert ist.

Das Switch Game, das in einer Pikachu und einer Evoli Version erscheinen wird, entstand aus einer Kooperation der Pokémon Macher “Game Freak” mit den Pokemon Go Entwicklern Niantic. Und das merkt man!

Pokémon Go Mechaniken wurden in klassisches Pokémon Gameplay integriert und herausgekommen ist ein launiger Hybrid, der bereits in der Demo Version unheimliches Suchtpotenzial aufweist.

Das Prinzip ist schnell erklärt: Genau wie in der klassischen Trilogie (Rot, Blau & Gelb) gilt es die Kanto-Region der Pokémonwelt zu erkunden, ein möglichst starkes Team aufzubauen und durch Siege über andere Trainer und Arenaleiter zum Champion aufzusteigen.

Während das Kampfsystem, mit seinem rundenbasierenden Aufbau analog zu herkömmlichen Pokémon Spielen funktioniert, orientiert sich das Fangen direkt an Pokémon Go. So müssen die Monster nicht mehr erst durch Kämpfe zermürbt werden bevor sie eingefangen werden können, sondern können mit gewissen Items zunächst besänftigt und dann durch gut getimte Pokéball-Würfe geschnappt werden.

Generell scheint das neue Spielprinzip nun deutlich mehr auf ein partnerschaftliches Verhältnis mit den Pokémon zu setzen, das den in den Anime zur Serie vermittelten Werten angenähert ist: Pokémon als Freunde und nicht nur als Mittel zum Zweck.

So ein Onyx ist schon ein echter Brocken.

So ein Onyx ist schon ein echter Brocken.

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Dadurch, dass sich sowohl wilde, als auch Trainer-Pokémon, mehr oder weniger, frei durch die Let’s Go Welt bewegen, wirkt die Umgebung deutlich lebendiger als bei bisherigen Spielen. Die Möglichkeit die eigenen Monster abseits ihrer Pokébälle als Begleiter neben sich herlaufen zu lassen und die “realistisch” wiedergegebenen Größenunterschiede bieten ein wirklich immersives Spielerlebnis das zum Eintauchen in Poké-Welt einlädt.

Das Pokémon Go von dem wir geträumt haben

Ein weiteres Schmankerl ist die Möglichkeit in Pokémon Go gefangene Monster direkt auf seine Switch zu tauschen und andersrum. Damit kann man seine Lieblings-Pokémon immer bei sich haben, egal ob auf der Switch, dem Smartphone oder zusätzlich bald auch auf dem eigens entwickelten Pokéball Plus.

Der Pokéball Plus Controller reagiert auf die feinste Bewegung und erkennt, welche Art von trickreichen Würfen ihr durchführt.

Der Pokéball Plus Controller reagiert auf die feinste Bewegung und erkennt, welche Art von trickreichen Würfen ihr durchführt.

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Das neue, optional erhältliche, Peripheriegerät bildet quasi das krönende i-Tüpfelchen auf dem neuen Pokémon-Konzept. Zum einen kann das gesamte Spiel über den Joy-Stick des Pokéball Plus Controllers gesteuert werden.  


Zum anderen  ist es eine interaktive Unterstützung beim Fangen: Durch Wurfbewegungen können im Spiel die diversen Pokébälle ausgeworfen werden. Dabei gibt es auch die Möglichkeit durch komplexere Bewegungen, z.B. “Unterhandwürfe”, die Fangchancen zu erhöhen. Die integrierten Rumblepacks geben einem super Bio-Feedback wie erfolgreich ein Wurf war und simulieren ziemlich cool die Versuche der Pokémon aus dem Ball auszubrechen.

Zu guter Letzt können auch einzelne Pokémon in den Pokéball Plus transferiert werden, um sie so überallhin mitzunehmen. Bei leichtem Schütteln melden sie sich dann lautstark und der LED Ring auf der Vorderseite leuchtet in der jeweiligen Typ-Farbe des enthaltenen Monsters auf – eine echt nette Spielerei für noch mehr Interaktion mit dem Lieblich-Pokémon.

Beim Antesten auf dem Post E3 Event hat der Pokéball Plus einen ziemlich soliden Eindruck hinterlassen. Das Gerät fällt zwar etwas kleiner aus als erwartet, lieber aber gut in der Hand und macht einen gut verarbeitetn Eindruck. Da kommt auf jeden Fall Laune auf sich auf die Pokémon-Jagd zu machen.

Ach ja und als kleines extra Anschaffungsargument soll jeder Pokéball Plus mit einem darin enthaltenen Mew ausgeliefert werde 😉

Let’s Mario Party!

Ein weiterer Nintendo Kracher, den wir zwar nicht selbst anspielen, dafür aber genauer ansehen konnten, ist das für den 5. Oktober angekündigte Super Mario Party für die Switch.

Auch hier unterscheidet sich das Spielprinzip nicht großartig von den Vorgängerteilen: Auf einer Spielwelt im Brettspiel-Design müssen Mario, Peach, Bowser und Co. in rundenbasierter Abfolge möglichst viele Münzen und Sterne einheimsen. Am Anfang jeder Runde würfelt jeder Charakter mit einem regulären oder einem individuellen Würfel die Anzahl an Schritten die er oder sie zurücklegen darf. Die individuellen Würfel unterscheiden sich je nach Charakter und bergen alle ihre ganz eigenen Chancen und Risiken.

Haben alle Charaktere ihre Züge beendet kommt es zu einer Mini-Game Runde, in der alle Mitspieler und Mitspielerinnen ihr Geschick unter Beweis stellen müssen.

Ein gutes, klassisches Mario Party mit großen, ereignisreichen Spielbrettern. Darauf haben wir gewartet!

Ein gutes, klassisches Mario Party mit großen, ereignisreichen Spielbrettern. Darauf haben wir gewartet!

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Von diesen Minispielen soll es zu Release 80 Stück geben. In jedem einzelnen gilt es durch raffinierten Einsatz der unterschiedlichen Switch-Features die Konkurrenz auszustechen. Dabei glänzt Nintendo wieder einmal mit seiner Kreativität: Neben der klassischen Joystick Steuerung ist der vor allem der Einsatz von Gestensteuerung, Rumblepacks und perfektem Timing und Teamwork, das diese Minigames absolut kurzweilig hält. Die uns vorgestellten Minigames wirkten auf jeden Fall mal unglaublich spaßig und machten Lust gleich selbst loszuzocken.

Wow! Wir kombinieren zwei Switches in einer beliebigen Anordnung und erzeugen uns ein eigenes Spielbrett.

Wow! Wir kombinieren zwei Switches in einer beliebigen Anordnung und erzeugen uns ein eigenes Spielbrett.

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Zusätzlich dazu bietet das kommende Mario Party auch einen komplett neuartigen Modus: Toads Werkstatt. Hierbei können zwei Switch Konsolen miteinander interagieren und ermöglichen Minigames die sich flüssig über beide Bildschirme erstrecken.

Durch nebeneinander legen der beiden Geräte entsteht so ein fast nahtloser neuer Spielraum. Die Minigames, die uns gezeigt wurden waren zwar nicht unbedingt weltbewegend kreativ oder neuartig, aber die Tatsache, dass sich durch die immer neue Anordnung der Konsolen zueinander immer neue Spielwelten erschaffen lassen gibt dem Ganzen eine ganz eigene Würze. Technisch scheint der neue Modus schonmal ziemlich gut zu funktionieren und ist an sich mal wieder ein richtiger genialer neuer Gag seitens Nintendo.

Die Zocker-Abende können kommen

Mit den vorgestellten Titel unterstreicht Nintendo wieder einmal recht gut seinen Fokus auf “Social Gaming”, also dem Ziel Leute beim Spielen zusammen zu bringen. Die vorgestellten Titel machen schon richtig Lust die besten Freunde zusammen zu trommeln und es sich mal ordentlich zu geben. Ausgiebigen (und bisweilen lauten) Zockerabenden steht also nichts im Wege.

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