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Top 5 Argumente, die für Assassin’s Creed Odyssey sprechen

Top 5 Argumente, die für Assassin’s Creed Odyssey sprechen

Seit ein paar Tagen ist Ubisofts neustes, episches Machwerk bereits auf dem Markt. Viel wurde berichtet –  viel gelobt, viel gehatet, viel verglichen. Wir haben in der Zwischenzeit natürlich auch schon das ein oder andere Stündchen (oder wohl eher Tage) mit dem Titel verbracht und bringen euch hier die Top 5 der Argumente, die uns bei Assassin’s Creed Odyssey überzeugt haben.

1. Open World wohin das Auge sieht

Wie schon beim Vorgänger, Assassin’s Creed Origins, hat sich Ubisoft auch in Odyssey ganz dem Open World Gedanken verpflichtet…und was dabei rausgekommen ist lässt sich durchaus sehen!
Nie zuvor gab es bei einem Assassin’s Creed mehr Welt zu entdecken: Konnte man beim ersten Teil der Serie noch gerade einmal umgerechnet 0,13km² erforschen, sind es beim neuesten Ableger sage und schreibe 130km² (AC: Origins brachte es immerhin schon auf 80km²), nicht schlecht Herr Specht.
Ok, ok, wahrscheinlich werden jetzt einige sagen “Größe ist nicht alles”, allerdings weiß Odyssey mit seinem Volumen durchaus umzugehen: Die Welt wirkt keinesfalls leer. Es gibt massig zu erforschen, zu looten und zu bekämpfen, so dass sich eine Safari-Tour, abseits der von den Questlinien vorgezeichneten Pfade, eigentlich immer lohnt.
Mehr Griechenland gibt’s eigentlich nur im Urlaub! 
Die bislang größte Assassin’s Creed-Welt bietet massig Platz für Abenteurer und Entdecker

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2. Charaktere mit Charakter

Riesige Spielwelten bringen oft die Gefahr mit sich, dass der Spieler in ihnen verloren geht – nicht nur kartografisch, sondern auch emotional, oft bleibt nämlich der Bezug der Spielcharaktäre zu ihrer Umwelt auf der Strecke. 
Mit den beiden Protagonisten haben uns die Entwickler von AC Odyssey allerdings zwei Hauptfiguren an die Hand gegeben, die sich von A bis Z geschmeidig und glaubwürdig in ihrer Umwelt einfügen.
Man spielt wahlweise Kassandra oder Alexios, Nachfahren des legendären Spartanerkönigs Leonidas, die sich den dunklen Machenschaften der Templer entgegenstellen, einer Gruppe, die Kennern der Serie bereits als Haupt-Antagonisten wohl vertraut ist. 
Kassandra - Die spartanische Wonder Woman mit viel Witz, Herz und Wumms.

Kassandra – Die spartanische Wonder Woman mit viel Witz, Herz und Wumms.

Die Hauptstory selbst ist ganz nett, gespickt mit einigen Schmankerln, die bei uns das ein oder andere Grinsen hinterlassen haben, aber am Ende des Tages nichts wirklich Weltbewegendes. Viel mehr sind es die Encounter abseits der Mainquest, bei denen der Tiefgang und das Charisma der Charaktere zum Vorschein kommen. Wie sich dieser Tiefgang gestaltet hängt dabei auch vom Spieler selbst ab, womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären:

3. Entscheidungen mit Tiefgang

Odyssey gibt uns zum ersten Mal in der Serie die Möglichkeit tatsächlich selbst Entscheidungen zutreffen, die den Spielverlauf beeinflussen können. In der Regel folgen die Konversationen dabei einem binären “gut oder böse”-Pfad, wie man ihn auch von anderen Games, z.B. Mass Effect, kennt. 
Getroffenen Entscheidungen beeinflussen zunächst mal oft nur den Verlauf einzelner Quests – töte oder verschone ich eine Person? – können dann im Verlauf des Spiels aber zu anfangs ungeahnten Kettenreaktionen führen. Zwar machen diese Entwicklungen ab und zu den Eindruck von den Entwicklern nicht 100%ig zu Ende gedacht worden zu sein, sind aber alles in allem ein peppiges Element, das dem Gameplay eine zusätzliche neue Ebene verleiht.
Assassin’s Creed: Jetzt auch mit Gefühlen! Die aufgepeppten Dialogoptionen erlauben deutlich mehr Tiefe in der Charakter-Interaktion.

Assassin’s Creed: Jetzt auch mit Gefühlen! Die aufgepeppten Dialogoptionen erlauben deutlich mehr Tiefe in der Charakter-Interaktion.

Ebenfalls neu am Start ist die Möglichkeit sich auf Liebeleien und Romanzen mit NPCs einzulassen. Mit kleinen, bisweilen komödiantischen Zwischeneinlagen kann dabei das Herz des Gegenübers erobert werden. Auch hier wieder: Ein nettes neues Gimmick, das die Serie durchaus zu bereichern weiß!
Ok, aber jetzt zur Sache bitte:

4. Interessantere Kämpfe

Die Kämpfe in Assassin’s Creed Odyssey haben im Vergleich zu Origin nochmal eine ordentliche Schippe zugelegt und machen ordentlich Laune.
Die Gegner K.I. ist nochmal einen Ecke schlauer geworden und verlangt mit ihren abwechslungsreichen Moves schon eine gute Menge Skill vom Spieler. Einfach nur draufhalten und durch ist nicht mehr! Vor allem wenn man es mit höher-leveligen Gegnern oder größeren Gruppen zu tun hat sind gutes Timing und die richtige Strategie entscheidend.
Läuft man aus versehen total under-levelt einem mächtigen Gegner in die Arme stellt sich fast ein Dark-Souls feeling ein, bei dem schon der erste Treffer der letzte sein könnte.
Spannende Kämpfe fordern mitunter ordentlich Geschick, gerade wenn man unvorbereitet einem (Mini-)Boss in die Arme läuft.

Spannende Kämpfe fordern mitunter ordentlich Geschick, gerade wenn man unvorbereitet einem (Mini-)Boss in die Arme läuft.

Zusätzlich zum klassischen Einzelkampf, fährt Odyssey zusätzlich weitere Kampfmodi auf, die, vor allem im späteren Spielverlauf, für Abwechslung sorgen. In Eroberungsschlachten kann man sich ganz im 300-Stil mitten in größere Feldschlachten stürzen und mit Seeschlachten ist auch das nasse Element nicht mehr vor einem sicher. 
Für Sparta! - AHU! In Eroberungsschlachten, in denen man sich voll ins Getümmel stürzen kann, kommt richtiges ‘300’-Feeling auf.

Für Sparta! – AHU! In Eroberungsschlachten, in denen man sich voll ins Getümmel stürzen kann, kommt richtiges ‘300’-Feeling auf.

Alles zusammen bringt eine echt gelungene Mischung auf den Tisch, die einem auch nach 30+ Stunden noch Laune macht.

5. Individualisierung & Skills

Mit ein Grund, warum das Kämpfen bei Odyssey auch nach längerer Zeit so launig bleibt, ist die Möglichkeit den eigenen Kampfstil laufend anzupassen. 
Ähnlich wie beim Vorgänger, stehen einem beim Hochleveln Fertigkeitspunkte zur Verfügung, die sich auf drei Kategorien, Jäger, Krieger, Attentäter, verteilen lassen. Gerade zu Spielbeginn bestimmt das gewählte Skillset noch ziemlich stark, wie man sich über die Gegnerscharen hermacht. Egal ob man nun mit einem brennenden Schwert auf die Gegner losstürmt, oder sie in einem Pfeilhagel untergehen lässt, eine eher aggressive Ausrichtung lohnt sich allemal, soviel sei verraten.
Die Skill-trees bieten ordentlich Möglichkeiten seinen Kampfstil nach Lust und Laune zu individualisieren.

Die Skill-trees bieten ordentlich Möglichkeiten seinen Kampfstil nach Lust und Laune zu individualisieren.

Auch Ausrüstungs- und Waffenwahl spielen in Odyssey eine nicht zu unterschätzende Rolle und beeinflusst massiv die Spielweise: Ob mit Dolch und leichtem Umhang anschleichen, mit Schwert und Schild in den Direktkampf oder mit dem Streithammer den Gegner unangespitzt in den Boden rammen…die Möglichkeiten sind vielfältig und machen Laune auch mal zu experimentieren.
Vom Assassinen-Gewand bis zur spartanischen Phalanx-Rüstung - Auch in Sachen Ausrüstung kann man sich ordentlich austoben.

Vom Assassinen-Gewand bis zur spartanischen Phalanx-Rüstung – Auch in Sachen Ausrüstung kann man sich ordentlich austoben.

Ach ja, und dann wäre da noch: 

5.1. Spartan Kick!!!!

Wanderer, kommst du nach Sparta . . .

… verkündige dorten, du habest uns hier zocken gesehn!
Frei nach diesem spartanischen Sprichwort: Ja, Assassin’s Creed Odyssey ist (zumindest für uns) ein Pflichtkauf!
ja, man merkt zwar noch, dass Ubisoft bei einigen neuen Gimmicks noch seinen Stil sucht und dass manchen noch nicht 100% ausgereift ist. 
Na sei’s drum, wir finden trotzdem, dass es mit der Serie in die richtige Richtung geht!
Es wird was gemacht, man passt sich der Zeit an und das merkt man.
Odyssey ist allemal ein gelungener Zuwachs der Serie, der so EINIGES, wenn auch bestimmt nicht alles, richtig macht! 
Auf jeden Fall ein bombastisches Werk, das richtig Bock macht – absolute Kaufempfehlung!
Release Date: 5.10.2018
Plattform: PC, Playstation 4, Xbox One
Genre: Action-Adventure
Publisher: Ubisoft
Entwickler: Ubisoft Quebec
PEGI: 18
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